Oster-Kinder-Kreuzweg

Kinderkreuzweg 30.3.2013

Kreuzweg, Auferstehung, was heißt das? Was ist damals mit Jesus passiert?

Eine Gruppe von Kindern, begleitet von ihren Mamas, Papas oder Omas, machte sich am Karsamstag am Vormittag gemeinsam mit Marina, Gertrudis, Heidi und Karol dazu auf den Weg. Wir begannen beim Altar. Dort erinnerten wir uns an das letzte Abendmahl und aßen gemeinsam ein Brot. Die nächste Station führte uns in den Garten von Getsemani. Wir hörten von Heidi, wie die Jünger Jesus alleine ließen, wie er betete, Angst hatte und schließlich verhaftet wurde.

Dann zogen wir weiter in die Apsis. Dort setzten wir uns auf einen großen Teppich, auf dem ein Holzkreuz und viele Bilder rundherum lagen. Marina erzählte, wie Jesus mit Dornen gekrönt und verspottet wurde. Wir durften eine Dornenkrone anfassen und überlegten, wie wir uns fühlen, wenn wir verspottet werden. Jesus musste dann ein schweres Kreuz tragen. Marina ließ uns verschiedene schwere Dinge heben und tragen, um das auch zu spüren.

Es gab aber auch Menschen, die Jesus auf seinem schweren Weg halfen. Gertrudis erzählte uns von Simon und wie er Jesus geholfen hatte. Wir sprachen über andere Menschen, die helfen und dachten nach, wie wir anderen helfen können. Zu all diesen Stationen lagen Bilder am Boden. Die Kinder suchten jeweils Bilder, die zum Thema passten und hefteten sie an das Holzkreuz.

Schließlich wurde Jesus an das Kreuz geschlagen und starb. Beim Kreuz am Altar, berührten wir Hammer und Nägel. Wir bliesen die Jesuskerze aus und dachten still an Jesus, manche auch an andere Menschen, die schon gestorben sind. Danach gingen wir in die Krypta und legten Blumen auf das Grab. Zum Abschluss kehrten wir wieder in die Apsis zurück. Dort lag das Kreuz voll mit Bildern von Leid und Tod. Jesus ist aber am dritten Tag wieder auferstanden.

Um das auszudrücken, schmückten alle Kinder das Kreuz mit bunten Blumen. Viele Lieder und Dinge zum Angreifen begleiteten unseren Weg, sodass der Kreuzweg für Groß und Klein ein „spürbares Erlebnis wurde”.

Heidemarie Köfler-Netouschek