Erstkommunion

Erstkommunion in Hetzendorf: AKTUELLE Informationen:

Erstkommunion 2017

 

In Hetzendorf ist es üblich, an zwei Terminen das Fest der Erstkommunion für die Kinder und ihre Familien anzubieten. Die Nähe und die funktionierende Partnerschaft mit der "Regenbogenschule" (Volksschule mit über 500 Schülerinnen und Schülern) bilden die Voraussetzungen für zwei festliche Gottesdienste mit den Familien und Kindern.

-----> Berichte aus früheren Jahren siehe unten:

GOTT FÜHRT IN FREIHEIT

So lautet das Thema zur Erstkommunion 2016 in Hetzendorf.

 

Am Samstag, 13.2., um 14:00 starteten 54 Kinder gemeinsam mit Eltern, Tischeltern, Unterstützern vom KiWoGo-Team und Pastoralassistent Johnny auf ihrem Vorbereitungsweg zur ersten heiligen Kommunion.

 

Nach dem organisatorischen Teil und der Gruppeneinteilung erzählte uns Johnny eine Geschichte aus der Bibel – die Geschichte von Mose und dem Volk Israel, das sich aus einer großen Not heraus auf den weiten, gefahrvollen Weg durch die Wüste ins gelobte Land machte.

 

Als Symbol unseres diesjährigen Themas stand ein (Dornen-) Busch in der Mitte des Raums.

Im anschließenden Stationenlauf bastelte jedes der Kinder seine persönliche „Flamme“ mit Foto und Name. Diese Flammen sollten am nächsten Tag in der Gemeindemesse unseren Busch „zum Brennen bringen“.

 

In anderen Stationen lernten die Kinder noch mehr Einzelheiten aus der Geschichte des wandernden Volkes Israel kennen, außerdem bastelte jeder ein „Weidenkörbchen“ (aus Papier), überlegte, welche Gebote für jeden persönlich am wichtigsten sind, suchte in einem Wörterpuzzle Begriffe aus der Moses-Geschichte und konnte seine persönliche “Last“ symbolisch mit einem Stein in einen Korb ablegen.

Zum gemeinsamen Abschluss ließ Johnny die Kinder das rote Meer teilen, und damit alles auch wirklich ganz echt war, gab’s noch ein Minilagerfeuer im Garten, wo sich die Bewegungshungrigen austoben konnten.

 

Am Sonntag steckte dann jedes Kind seine Flamme auf den Busch - und machte sich damit symbolisch auf die Wanderschaft. Gemeinsam mit Mose, dem Volk Israel, begleitet von seinen Freunden und Tischeltern, führt Gott in Freiheit uns Erskommunionkinder bis zum großen Fest im kommenden Mai.

 

Ein gelungenes Start-Wochenende in die Erstkommunionsvorbereitung 2016!

Erstkommunion in Hetzendorf 4/2015

 

Eine große Menge fröhlicher Erwachsener und Kinder feierten heute (26.4.2015) in der Rosenkranzkirche das bedeutsame Fest der Erstkommunion.

 

Noahs Arche und die Worte "Jeder hat Platz - jeder ist willkommen!" bildeten den Kern der Liturgie dieser Gottesdienstfeier um den Tisch Jesu.

 

Die Fotos, die vom Fotografen erstellt wurden, können ab 30.4. im Pfarrbüro abgeholt werden.

Pfarrbürozeiten: Di, Do, Fr 9-11 Uhr, Mi 17-19 Uhr

 

Wir laden die Erstkommunionkinder und ihre Familien zum Fronleichnamsfest am 4. Juni 2015 herzlich ein! Dann können die Kinder auch ihr persönliches Tier aus der Arche mit nach Hause nehmen.

 

Sie alle sind auch herzlich eingeladen, die Angebote unserer Pfarre in Anspruch zu nehmen und an unserer lebendigen "Dorf"-Gemeinschaft in Hetzendorf teilzunehmen! CK

Montage: CKraus

Tauferneuerung 3/2015

 

Mehr als fünfzig Erstkommunionkinder sind heute (1.3.2015) in die Rosenkranzkirche gekommen. Mit ihnen feierten ihre Paten und Familien diesen Gottesdienst, der vom Bekenntnis zu Fehlern über die Bitten für eine tolle Gemeinschaft in der Pfarre bis hin zu einem freudigen Friedensgruß untereinander alle Bereiche des Zusammenlebens ansprach.

 

Die Tischeltern und Pastoralassistent Johnny Weingast hatten diese Messe vorbereitet, der Event klang dann in einem vor Köstlichkeiten strotzenden Pfarrcafe aus.

Danke an alle engagierten Eltern und Mitarbeiter. CK

Foto: Ritchie Csarmann

Die Erstkommunionkinder 2015 stellen sich vor!


Am 25. Jänner 2015 stellten sich diejenigen Kinder der Pfarrgemeinde Hetzendorf vor, die kommenden Mai zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen wollen. Mit einer großen Arche (Schiff) und Namensschildern mit Tierbildern setzten sie ein buntes und starkes Zeichen ihrer Gemeinschaft.

Gedanken eines Erstkommunionkindes

Sonntag 28.4.2013 - 9.15 Uhr:

 

Seit Jänner haben wir uns vorbereitet auf unseren großen Tag, an dem wir Jesus so richtig nahe sein werden. Was wir da so alles gemacht haben? Ziemlich spannende und oft auch lustige Sachen. Wir haben Geschichten von Jesus und von anderen Menschen gehört, die uns ein Vorbild sein sollten – ein Vater zum Beispiel, der für seinen Sohn ein großes Festveranstaltet aus Freude, dass er endlich wieder zu Hause ist, obwohl dieser sein ganzes Geld ausgegeben hat. Er war ihm gar nicht böse - das finde ich sehr toll. Wir haben uns auch bei Jesus entschuldigt - also eigentlich haben wir mit Pfarrer Karol gesprochen über Dinge, die uns jetzt im Nachhinein leidtun.

 

Bei einem ganz schön schwierigen Quiz, das wir alleine lösen mussten, haben wir viel über die Rosenkranzkirche gelernt - wer weiß zum Beispiel worauf die Gottesmutter Maria (hinten beim Seitenausgang) steht? Versucht es doch selbst herauszufinden!

 

Mit der Kirche, die wir selbst aus Papier gebaut haben, können wir uns die Teile der Messe sehr gut merken - und der Boden, auf dem die Kirche steht ist Jesus. In den letzten Stunden waren wir schon ziemlich aufgeregt beim Üben wie wir dann die Hostie und den Kelch bekommen werden. Und heute ist es endlich soweit - ich freu mich schon so. Viele Verwandte und Freunde sind schon in der Kirche und warten auf uns. Ich habe mich ganz schön angezogen, weil das ja ein besonderer und feierlicher Tag ist, an dem ich endlich auch zur Kommunion gehen darf. Ich fühle mich hier in unserer Pfarre sehr wohl und möchte gern auch selbst mithelfen, dass es so schön bleibt.

 

Dass es ganz leicht und toll ist etwas für die anderen zu tun, haben wir mit unserer Erstkommuniongruppe erlebt, als wir einmal das Pfarrcafé und einmal den Kinderwortgottesdienst gestaltet haben. Es war gar nicht schwer und hat uns gemeinsam viel Spaß gemacht. Ich habe zwar bis jetzt auch schon dazu gehört, aber ab heute - wo mir Jesus so nahe ist - ist es noch „spezieller“ und ich freu’ mich darauf, was hier in Hetzendorf noch alles auf mich wartet. Ah - endlich geht es los - der Einzug beginnt - ist das schön…

 

(Gedanken von Benedikt niedergeschrieben von Andrea Schipper)

Eindrücke einer Tischmutter

Etwas abgehetzt komme ich im Pfarrsaal an. Vor wenigen Minuten habe ich am Handy noch Dienstliches besprochen, jetzt muss ich schnell „runter“ kommen und mich ganz den Kindern widmen. Zum Glück ist im Pfarrsaal schon alles vorbereitet und ich kann erleichtert durchatmen.

 

Die zweite Tischmutti, Michaela, wird jeden Augenblick mit den meisten Kindern kommen, die sie von der Schule abholt. Irgendwie bin ich etwas nervös: wie werden wir es schaffen, Kindern das nicht gerade einfache Thema der Erstkommunion beizubringen, ohne dass alles in Radau und Chaos ausbricht? Die Vorbereitungsunterlagen, die wir erhalten haben, klingen nett und plausibel, aber werden die Kinder so mitmachen? Meine Sorge war unbegründet. Mit einem Spiel haben sich die Kinder, die teils aufgeregt, teils schüchtern waren, vorgestellt, aber wir kennen einander meist ohnehin gut.

 

Das Basteln der Gemeinschaftskerze zu Beginn hat ihnen Spaß gemacht und stolz haben sie die Kerze, die nun immer während unseren Gruppenstunden brennen wird, angezündet. Wir haben auchunser Leitmotiv „Brücken bauen“ besprochen: ein Thema, das viel Symbolkraft hat und das die Kinder auch gut verstehen. Gemeinsames Bauen und Basteln macht Spaß - und erleichtert das Verständnis. Mir hat’s bislang Freude gemacht: die Kinder sind neugierig und offen. Blödeleien gibt’s immer wieder und gehören dazu, aber die Kinder machen mit, und das ist wichtig.

 

Überraschend ist, wie schnell die Stunde vorüber ist, eigentlich etwas zu schnell…. Nett, dass sich nachher noch ein Tratsch mitden Eltern ausgeht.

Sigrid Part