Gottesdienste: Fastenzeit + Karwoche

 

 

 

 

Gedanken und Meditation zum

 

4. Fastensonntag 2020

 

von Karol Giedrojc

 

 

 

 

KYRIE

 

Jesus, unser Bruder und Herr,

du hast ein Herz für die Armen und Kranken.

 

Jesus, unser Bruder und Herr,

du willst heilen, was in der Tiefe unseres Herzens noch krank ist.

 

Jesus, unser Bruder und Herr,

du bist gekommen, dass wir das Leben haben und es in Fülle haben.

 

MEDITATION ZUM SONNTAGSEVANGELIUM Joh 9, 1-41

(Karol Giedrojc)

 

Ich lese das Evangelium durch.

 

Ich stelle mir vor, dass ich vor dem Angesicht Gottes stehe und Er mich mit Liebe anschaut. Er wartet auf mich wie ein guter Vater mit offenen Händen und will mit mir ins Gespräch kommen.

 

Ich bitte Gott, dass meine Gedanken, meine Gefühle, ja mein ganzes Menschsein sich auf ihn richten. Wenn Gott mir etwas mitteilen will, wie kann ich es hören?

 

1. DIE VORSTELLUNG: Ich stelle mir die Situation der Heilung aus dem Evangelium vor. Ich schaue es an wie in einem Film, als ob ich dort, vor Ort wäre.

 

Dann gehe ich die folgenden Gedanken an:

 

2. TABUS: Jesus bricht verschiedene Tabus, z.B. die religiösen Tabus: Dass die Krankheit aus persönlicher Sünde stammt; dass die Religion, die Herrschaft über den Menschen bedeutet und nicht die Befreiung.

 

Ich frage mich, welche Tabus würde Jesus heute brechen, bei mir und in der Gesellschaft, in der Kirche....(ich verbleibe bei diesen Gedanken)

 

3. KAMPF UM DIE WAHRHEIT: Wer bestimmt die Wahrheit über den Menschen? Auf der einen Seite wollen die Pharisäer und die Mächtigen bestimmen, wer der Geheilte ist (Ein Sünder). Auf der anderen Seite will Jesus bestimmen wer der Geheilte ist.

 

Wir stehen oft zwischen zwei Einflüssen: Einerseits wollen viele Menschen und Institutionen bestimmen, wer ich bin, auf der anderen Seite seht Jesus und will mir sagen, dass ich ein Kind Gottes bin.

 

Ich spreche mit Jesus persönlich und bitte ihn, dass er mir die Augen öffne und Kraft schenke, Gott, die Welt und die Menschen in voller Meinungs-Freiheit, ja mit seinen Augen anzuschauen.

 

Ich beende mein Gebet mit einem Dank und mit einem Vater unser.

 

*****

 

FÜRBITTEN

 

Wir bitten, dass wir Augen haben und dankbar sind

für die Liebe und Menschenfreundlichkeit Gottes.

 

Jesus, Licht der Welt - Wir bitten dich, erhöre uns.

 

Wir bitten, dass wir Augen haben und dankbar sind

für gute menschliche Begegnungen.

 

Wir bitten, dass wir Augen haben und dankbar sind

für die Wunder der Schöpfung.

 

Wir bitten, dass wir Augen haben und dankbar sind

für die kleinen unscheinbaren Dinge in unserem Alltag.

 

Wir bitten, dass wir Augen haben und dankbar sind

für die Bemühungen um Gerechtigkeit und Frieden.

 

Wir bitten, dass wir Augen haben und dankbar sind

für den Einsatz von Menschen für die Armen und Schwachen.

 

Wir bitten, dass wir die Augen nicht verschließen

für die menschlichen Nöte dort, wo wir sie entdecken und dass wir zum Helfen bereit sind.

 

Jesus, du bist das Licht, das in diese Welt gekommen ist.

In deinem Licht schauen wir das Licht.

 

SEGEN

 

Menschen sind wie Kirchenfenster. Wenn die Sonne scheint, strahlen sie in allen Farben, aber wenn die Nacht kommt, kann nur ein Licht im Innern sie voll zur Geltung bringen.

 

Um dieses innere Licht bitten wir Gott.

 

Es segne uns + der dreieinige Gott: Der Vater, der Sohn und der Heiliger Geist. Amen

 

Kreuzweg-Andachten

 

Freitag

 

28.2., 13.3.,


jeweils 18.00

in der Kirche

Palmsonntag 2017

Sie gehen miteinander

 

Die Hetzendorfer Gemeinde ist zahlreich am Marschallplatz erschienen, um mit "Hosianna" die Karwoche zu beginnen.

 

Während die "Erwachsenen" nach dem Beginn am Kirchenplatz und einem kleinen Umzug um die Rosenkranzkirche in diese einzogen, um den Gottesdienst gemeinsam zu begehen, zweigten die "Noch-Wachsenden" (also die Kinder mit ihren Eltern) in den Kinderwortgottesdienst - kurz KiWoGo - ab.

 

Dieser wurde im Bewegungsraum des pfarreigenen Kindergartens von Kindern und Eltern liebevoll rund um die Themen der Karwoche gestaltet. Die engagierten Kids übernahmen zeitweilig sogar die Gesprächsführung und überliesen ihren mitgestaltenden Eltern lediglich Aufgaben wie Gitarrespielen oder das Material auszuteilen.

 

Mitnehmen konnten die teilnehmenden Familien sicher sehr viel von diesem toll vorbereiteten KiWoGo am Palmsonntag. CKraus

Aschermittwoch 2017


Feuer - Palmzweige - Beginn der Fastenzeit

Wir verbrennen die alten Zweige vom Osterfest des letzten Jahres und erhalten von der Asche derselben ein Aschenkreuz auf unsere Stirn. Eine Umwandlung der Struktur - das geschieht chemisch mit den Palmzweigen - eine Umwandlung unserer Gedanken-Struktur - das könnte ein Ziel in der Fastenzeit für uns werden. Mit Forchen und Fragen unsere alten Denkmuster prüfen, manche davon bewusst verändern, andere wieder bewusst stärken. CK

Palmsonntag 2016

Mann kann es spüren!

 

Pfarrer Karol weihte heute unsere Palmkätzchen und Blumen mit viel Weihwasser, sodass wir es so richtig spüren konnten, wie uns Gottes Segen erreichen kann, wenn wir uns unserer Fehler erst einmal bewusst werden.

 

Im Kinderwortgottesdienst (KiWoGo) war diesmal Heribert Hrusa (Österreichischer Diakon in Ecuador/ http://www.ueea.info/) zu Gast bei Kirchenmaus Cäcilia und den Kindern.

 

Er und Judith Kraus verglichen die Bräuche zu Ostern und fanden dabei Unterschiede zwischen Österreich und Ecuador heraus. Dazu gehörte auch die Schilderung von den kreuztragenden Menschen in Pedro Carbo am Karfreitag. Die schwere Last des großen Kreuzes aus Holz ist dort niemandem zu groß, denn die eigenen eingestandenen Fehler sollen beim Schleppen des Kreuzes spürbar von der Seele abge-"tragen" werden.

 

Im KiWoGo bastelten die Kinder Blumen und Kreuze, breiteten ihre "Mäntel" vor Jesus aus und spielten dann singend den Einzug Jesu in Jerusalem nach. Schließlich spürten sie auch die Last eines schweren Gewichtes auf ihren Schultern und wie es sich anfühlt, wenn einem ein Diakon als deutliches Zeichen des Dienens die Füße wäscht.

 

Erlebnisse, die wir mit Eindrücken unserer Sinne verbinden, bleiben uns im Gedächtnis, beeindrucken uns. Die gerade für Kinder noch nicht so einfach be-"greifbare" Liebe Gottes und seine Kraft, die in uns Gutes bewirken kann, werden durch Sinneseindrücke wie Weihwasser, oder getragene Lasten, ein wenig näher ans Herz gebracht- Kindern wie Erwachsenen.

 

Die Pfarre Hetzendorf wünscht Ihnen eine "spürbare" Zeit der Besinnung in der Karwoche!

Christian Kraus

 

Fotos der Galerie oberhalb: CKraus

Karfreitag 2015

Fotos der Galerie oberhalb: CKraus

Aschermittwoch 2015

Foto: CKraus
18.2.2015 Aschenkreuz Gottesdienst in der Rosenkranzkirche

Fotos der Galerie oberhalb: CKraus

24.3.2013 Palmsonntag

Fotos der Galerie oberhalb: CKraus