Jungschar-LAGER

Jungscharlager 2021 - Weltall

Wir verabschieden uns hiermit für dieses Jahr am Blog und freuen uns schon nächstes Jahr wieder schreiben zu dürfen.

 

XOXO eure Blogger Lilith und Sebastian

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Tag 8 - Ende der Mission "Rettung der Menschheit"

Früh am Morgen mussten wir unsere warmen Betten bereits verlassen und die Müdigkeit stand uns noch ins Gesicht geschrieben. Am heutigen Tage musste entschieden werden welcher Planet wirklich das Zeug dazu hat unsere neue Heimat zu werden. Viele Argumente wurden ausdiskutiert und lange war keine Lösung in Sicht.

 

 

Schlussendlich mussten wir uns jedoch eingestehen, was wir davor schon lange hätten wissen müssen, es gibt keinen anderen Planeten der so gut zu uns passt wie unsere Erde. Statt also weiter nach neuen Heimatplaneten zu suchen beschlossen wir, dass der einzige Weg uns zu retten die Erde zu schützen sei. Dafür müssen jedoch alle anpacken und sofort handeln, wie schon bei unseren Missionen gilt es keine Zeit zu verlieren!

 

Tag 7 - Unsere letzte Chance

Am nächsten Morgen bestätigten sich unsere Sorgen und wir fanden heraus was in der vorherigen Nacht unter den Bewohnern des Uranus getuschelt wurde. Unsere Gier nach Goldbohnen und Süßigkeiten, welche teilweise im Casino ans Tageslicht kam, widerte die Uranianer an und so schickten sie uns fort von ihrem Planeten und wir mussten weiterziehen.

 

 

Wir brachen zum Neptun auf um dort unser Glück zu versuchen, auf den Gesichtern der Astronaut*innen zeichnete sich jedoch auch zum ersten Mal etwas Nervosität ab, es war schließlich unsere letzte Chance einen neuen Heimatplaneten für die Menschheit zu finden. Abermals ertönte das Tosen der Raketentriebwerke, die Gurte wurden angelegt und das Adrenalin schoss uns durch die Adern als wir abhoben.

 

 

Wir landeten auf der blauen Planetenoberfläche und machten uns erstmal etwas mit der Umgebung vertraut. Da uns niemand erwartete entschieden wir uns, die Zeit zu etwas Sinnvollem zu nutzen. Verteilt am Neptun bekamen wir einige spannende Aufgaben und Herausforderungen von den Ältesten unserer Gruppe gestellt, welche wir selbstverständlich alle gut meisterten.

 

 

Nach einiger Zeit trafen wir auf zwei Neptunianer und beschlossen, den Abend mit ihnen vor dem Fernseher ausklingen zu lassen. Sie baten uns, ihnen typisch erdisches Unterhaltungsfernsehen zu zeigen und das ließen wir uns nicht zweimal sagen, schließlich hatten wir selbst schon lange nichts mehr von unserem Heimatplaneten gesehen.

 

Die Aktion ging jedoch etwas nach hinten los, da die Außerirdischen unseren Lebensstil, unseren Humor und auch unseren Geschmack absolut nicht teilten, wir hatten jedoch trotzdem großen Spaß. Etwas nachdenklich stimmte es uns trotzdem, dass die persönlichen Interessen, sowie auch die Kultur der Außerirdischen doch deutlich unterschiedlich von unserer ist.

 

 

Diese Gedanken verdrängten wir allerdings schnell und beschlossen stattdessen den letzten Abend unserer gemeinsamen Mission gehörig zu feiern. Wir veranstalteten, gemeinsam mit den Neptunianern, eine große Disco und tanzten uns die Seele aus dem Leib. Die Geräusche unseres frohen Festes klangen über den ganzen Neptun.

 

Tag 6 - Im Rausch der goldenen Bohnen

Ein neuer Tag brach an und erholt von der Aufregung des kriminellen Vorfalls am Vorabend, machten wir uns startklar für die Abreise zum nächsten Planeten. Aufgrund des Überfalls der Raumschiffpiraten hatten wir Astronaut*innen nämlich selbst beschlossen, dass die Venus zu gefährlich für uns war und somit keine geeignete Heimat für die Menschheit wäre.

 

 

Wir packten flott unsere sieben Sachen, starteten die Triebwerke und da hoben wir auch schon ab. Unsere nächste Destination war der Uranus.

 

 

Angekommen auf dem blauen Planeten, widmeten wir unseren ersten Vormittag spielerischen Aktivitäten wie beispielsweise Riesenvölkerball. Außerdem bereiteten wir uns auf mögliche weitere Angriffe von „Space Criminals“ vor und probten mit unseren Jungastronaut*innen das Vorgehen bei einem erneuten Überfall.

 

 

Im Laufe der Woche wurden einige der Ältesten von uns immer übermütiger und begannen die Rangordnung anzuzweifeln, da wir solche Probleme bei unserer Mission jedoch gar nicht gebrauchen können wurde ein großes Event angesetzt, welches die Diskussionen fürs Erste klären sollte. Bei einem galaktischen Fußballspiel spielten die Leiter gegen die älteste Fraktion mit dem Codenamen „Elephant-101“, das Spiel wurde intensiv ausgetragen, die Meinungsverschiedenheiten konnten dadurch allerdings fair und ehrlich geklärt werden.

 

 

Den Nachmittag verbrachten wir damit unsere Sinne zu schärfen und unser Wissen zu erweitern und gerade als wir schon erschöpft in unsere Schlafkapseln gehen wollten, trafen wir auf die Bewohner des Uranus. Anfangs etwas zögerlich, jedoch bald schon sehr überzeugt, folgten wir der Einladung der Aliens zu ihrer jährlichen Casino-Nacht. Viele Goldbohnen wurden verspielt, beziehungsweise wechselten den Besitzer und die Kulinarik kam auch nicht zu kurz. Wir schlugen unsere Mägen mit intergalaktischen Süßigkeiten voll.

 

 

Nach einer langen Nacht voller Spiel und Spaß gewann schlussendlich doch die Müdigkeit und so verkrochen wir uns, vom Spielfieber noch ergriffen, in unsere Schlafsäcke und schliefen friedlich ein.

 

 

Als es am Uranus schon lange still war, sah man einige Aliens jedoch noch heimlich beisammensitzen und tuscheln, es wirkte fast so als würden sie etwas im Schilde führen…

 

Tag 5 - Venus, der Planet der Liebe

Da wir auf dem Saturn leider keinen Erfolg hatten, brachen wir bereits am frühen Morgen zur Venus auf. Die Hoffnung war groß, eventuell dort neue Freundschaften zu knüpfen und wir malten uns schon aus was uns alles auf diesem fremden Planeten erwarten würde. Nach der Landung auf der rotbraunen Kugel schwelgten wir aber immer noch sehr in Nostalgie und vermissten unsere ferne Heimat und so beschlossen wir, inspiriert durch das gestrige Fußballspiel, ein teaminternes Sportturnier zu veranstalten. Bei Fußball und „Ball über die Schnur“ gaben wir unser Bestes und stärkten unser Gemeinschaftsgefühl, bald waren jegliche Sorgen vergessen und unsere Köpfe wieder frei und klar. Da die Venus der bisher anspruchsvollste Planet auf unserer Liste war, galt es sich gut vorzubereiten. Wir teilten uns in die verschiedenen Abteilungen (Jungschargruppen) auf und verbrachten den Nachmittag mit Auskundschaften und Erkunden. Glücklicherweise blieb auch etwas Zeit zum Entspannen und Plaudern, was sich gut auf die Gemüter der Astronaut*innen auswirkte.

 

 

Als wir genug Informationen über die fremde Umgebung gesammelt haben war unser nächstes Ziel die Einheimischen zu finden. Zu unserer vollsten Zufriedenheit trafen wir die Venusianer schon bald und konnten Kontakt mit ihnen aufnehmen. Sie luden uns ein an ihrer Abendshow teilzunehmen, bei der es darum ging seine zweite Hälfte zu finden. Natürlich waren wir alle sehr nervös als wir das hörten, unter den Astronaut*innen wurden aber auch einige verstohlene Blicke ausgetauscht und die Luft begann zu flimmern. Selbstverständlich nahmen wir die Einladung an und so versammelten wir uns in der Vocky (Venus-Rocky) und erwarteten gespannt zu was dieser Abend noch führen würde.

 

 

Viele Seelen fanden sich, ohne sich vorher gesucht zu haben und besiegelten ihre Verbundenheit mit einigen Spielen, die Teil der Abendshow waren. Natürlich war auch noch etwas Zeit zu tanzen und auch hier hatten die Paare Zeit sich besser kennenzulernen.

 

 

Beseelt von Liebe und Glück machten wir uns auf den Weg zurück zu unserem Raumschiff. Doch was mussten wir da vorfinden? Raumschiffpiraten hatten sich an unserem Schiff zu schaffen gemacht und es während wir fort waren schwer beschädigt. Die Aufregung war groß, doch wir handelten sofort. Die Ältesten und Stärksten unter uns machten sich auf, um die fehlenden Bauteile wiederherzustellen und das Schiff wieder flugbereit zu bekommen. Wir suchten in einem Wald in dem es von Aliens nur so wimmelte, die Meisten waren uns zwar eher feindlich gesinnt, wir fanden jedoch auch einige kooperative Venusianer, die uns mit unseren Problemen halfen. Aufgrund der selbstlosen Aktion unser mutigen Mit-Astronaut*innen gelang es uns, die Rakete zu reparieren, was natürlich gehörig gefeiert werden musste. Wir veranstalteten eine legendäre, galaktisch geile „Zahnputz-Party“ und gingen glücklich ins Bett.

 

Tag 4 - Aufbruch zum Saturn

…Die Marsianer schnappten nämlich auf, dass die Menschheit ihren Planeten, die Erde, schandvoll behandelt hatte und allein deswegen nach einer neuen Heimat sucht. Da sie nicht wollten, dass etwas Ähnliches auch auf ihrem Heimatplaneten passiert, schickten sie uns freundlich aber bestimmt wieder fort.

 

 

Davon ließen wir uns natürlich nicht unterkriegen und so brachen wir früh am nächsten Morgen zu unserem nächsten Planeten auf. Die Wahl fiel diesmal auf den Saturn.

 

 

Anscheinend waren wir auf der Reise jedoch durch intergalaktischen Nebel geflogen und deshalb gaben unsere GPS- und Ortungsgerätschaften bedauerlicherweise den Geist auf. Nichtsdestotrotz starteten wir den Landeanflug und die Gesichter der Jungastronaut*innen sprachen Bände, niemand konnte es erwarten sich in neue Abenteuer zu stürzen.

 

 

Am Planeten angekommen reparierten wir unsere beschädigten Teile und fanden heraus, dass wir doch etwas vom geplanten Landeplatz abgekommen waren. Wir schnappten die wichtigsten Sachen und machten uns zu Fuß auf den Weg zu unserem eigentlichen Ankunftsort. Die Hitze war drückend, der Weg war steinig und lang, doch das machte uns alles nichts aus, wir hatten eine Mission!

 

 

Als wir angekommen waren stärkten wir uns zunächst ein bisschen und suchten dann nach den Aliens. Wir versuchten alles um auf uns aufmerksam zu machen, doch niemand ließ sich blicken, weit und breit waren keine Aliens zu sehen. Wir harrten noch etwas aus, traten dann allerdings den Heimweg an, da es langsam begann dunkel zu werden.

 

 

Bei unserem Raumschiff angekommen, waren wir dann doch etwas enttäuscht auf diesem Planeten keine neuen Bekanntschaften gemacht zu haben und so trösteten wir uns bei einem großen, wärmenden Lagerfeuer. Da die Sehnsucht nach der Heimat immer größer wurde, beschlossen wir etwas typisch Menschliches zu tun um uns etwas abzulenken. Wir holten den größten Projektor den wir finden konnten und fieberten bei einem spannenden Fußball-Europameisterschafts-Match mit. Davon bekamen wir neue Motivation und gingen bestärkt für den nächsten Tag schlafen.

 

 

Wir mussten für unsere nächste Mission nämlich fit und ausgeschlafen sein: die Venus.

 

Tag 3 - Neue Freundschaften am Mars

Aufgrund der durchtanzten Nacht kitzelten schon längst die ersten Sonnenstrahlen unsere Nasen als wir uns schlussendlich aus den Betten wälzten. Doch nach einem guten Frühstück war die Müdigkeit auch schon besiegt.

 

Schnell stand unser nächstes Missionsziel fest, es gilt keine Zeit zu verlieren! Also auf zum Abflugs Platz und dann weiter zum Mars. Die Triebwerke wurden gezündet, der Countdown lief erneut ab und die Reise ging los.

 

Nach dem Flug, stiegen wir voller Erwartungen aus unseren Raketen, doch mit Erstaunen mussten wir feststellen, dass es diesmal kein Empfangskomitee der Außerirdischen für uns gab. Die Marsianer schienen wohl etwas schüchtern zu sein. Davon ließen wir uns natürlich nicht einschüchtern und so machten wir uns auf um nach ihnen zu suchen. Gottseidank haben die Bewohner dieses fremden Planeten einige auffällige Spuren hinterlassen und so teilten wir uns in Expeditionsteams auf um diesen zu folgen.

 

Nach teilweise holprigen Wegen und spannenden Aufgaben konnten wir unsere Gastgeber schlussendlich finden und erkundeten hierbei auch gleich den roten Planeten. Leider waren die kulturellen Unterschiede doch recht groß und so mussten wir unseren neuen Freunden einige menschliche Sachen beibringen. Bei einem Stationenbetrieb lernten wir uns besser kennen und konnten kulturelle Sitten austauschen.

 

Um die Freundschaft zu vertiefen wurde der Abend mit mehreren Spielen gefüllt und es würde uns nicht wundern, wenn unser lautes Lachen bis auf die Erde zu hören war. Während der lustigen Aktivitäten schnappten die Marsianer allerdings auf wieso wir überhaupt einen neuen Planeten suchen…(to be continued)

 

Tag 2 - Wir greifen nach den Sternen

 Schon kurz nach Sonnenaufgang kämpften wir uns noch etwas verschlafen aus unseren Betten und begannen unser Tagewerk. Nach einem kräftigenden Frühstück überlegten wir uns was gute Astronaut*innen alles für ihre Einsätze benötigen. Schnell war klar, ein Anzug und die richtige Ausrüstung müssen her!

 

 

Den ganzen Vormittag beschäftigten wir uns also mit dem Herstellen von Astronautenhelmen, Flaggen, Beuteln und Raumschiffen. Nachdem für die erste Mission alles bereit stand wurde ein großes Astronautentreffen einberufen, bei welchem entschieden wurde, wohin unsere erste Reise gehen soll. Nach vielem Hin- und Her und einigen Abwägungen von Vor- und Nachteilen beschlossen wir, dass wir bereits zu später Abendstunde zum Planeten Merkur aufbrechen werden.

 

 

Als der letzte Sonnenstrahl hinter den Bergen verschwand starteten wir unsere Triebwerke und von Ferne hörte man noch den Countdown erschallen…

 

3...
2...

 

1...

 

Wir heben ab!

 

Der Boden der Rakete begann zu erbeben und wir sahen langsam unseren Heimatplaneten, die wunderschöne Erde, immer kleiner werden. Nach unserer Landung dauerte es nicht allzu lange, bis wir auch schon auf die ersten Merkurianer trafen.

 

Sie begrüßten uns recht freundlich und baten uns dann an ihrer legendären Abendshow „Merkur sucht den Superstar“ teilzunehmen. Dieses Angebot nahmen wir selbstverständlich sehr gerne an und so ging es auch schon los. Wir zeigten uns von unserer besten Seite und präsentierten unsere schönsten Lieder und actionreichsten Tänze.

 

Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich allerdings hatten wir mit unseren Darbietungen nicht den Geschmack der Merkurianer getroffen und so teilten sie uns auch traurig mit, dass dieser Planet wohl nicht so gut für die ganze Menschheit geeignet wäre.

 

Als Trost durften wir aber noch an der Aftershow Party teilnehmen und so war die Mission nicht ganz gescheitert. Wir tanzten glücklich bis in die frühen Morgenstunden.

 

Tag 1 - Das Abenteuer beginnt

 Long time no see…

 

Wir konnten unser Glück kaum fassen, als wir endgültig erfuhren, dass es dieses Jahr tatsächlich wieder nach Laussa auf unser wunderbares Jungscharlager geht. Auf der Reise merkten wir schon bald, dass draußen eine ungewöhnlich kalte Brise herrschte und auch als wir ausstiegen kam uns die Gegend unbekannt vor. Ohne es zu wissen wurden wir für eine geheime Mission von der Weltraumorganisation NASA auserwählt um bei der Rettung der Menschheit mitzuhelfen. Vor Ort erklärten uns eine Astronautin und ihre Sekretärin was Sache war und warum wir hier waren

 

 

Unsere Aufgabe diese Woche wird es nämlich sein von Planet zu Planet zu reisen und eine neue, geeignete Heimat für die Menschheit ausfindig zu machen, nachdem wir mit unserem eigenen Planeten so schandvoll und undankbar umgegangen sind. Aufgrund der Klimakrise wird es der Menschheit in näherer Zukunft nämlich nicht mehr möglich sein ein normales Leben auf der Erde zu führen.

 

 

Einen langen Moment des Schocks konnten wir uns nicht leisten, die Zeit drängte nämlich und so starteten wir sofort mit unserer Ausbildung zu Astronauten und Astronautinnen. Als erstes stärkten wir unseren Teamspirit mit einigen Kennenlernspielen und danach folgte ein Eignungstest um die Fähigkeiten der werdenden Astronaut*innen auf die Probe zu stellen.

 

 

Alle bestanden den Test mit Bravour, doch schon kam die erste Herausforderung auf uns zu. Der Strom war ausgefallen. Wir schnappten unsere Fackeln und zogen zum nächstgelegenen Umspannwerk los um uns das Problem mal genauer anzusehen.

 

Gottseidank konnte das Problem schnell behoben werden und die Truppe kehrte umso bestärkter ins Basecamp zurück.

 

Die Aufregung war noch groß, doch schon bald siegte die Müdigkeit und es kehrte Ruhe ein. Doch trotz der Ruhe spürte man in den eigenen Reihen die Aufregung sowie auch die Vorfreude auf die kommenden Abenteuer.

 

Jungscharlager 2019 - Harry Potter

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Tag 7 - Feierlaune

Auch am letzten Tag in Hogwarts trafen sich Lehrlinge und Lehrer schon früh, um sich in 4 Gruppen auf die Eichkätzchen Jagd zu machen. Hierbei versteckten sich diesmal die Lehrlinge der ältesten Gruppe verteilt in ganz Laussa, und warteten darauf, durch hinterlassene Spuren gefunden zu werden.

 

Nachdem die Eichkätzchen gefunden wurden und die Gruppen wieder in Hogwarts ankamen, folgte für alle eine actionreiche Abkühlung mit Wasserbomben.

 

Als die Bäuche der Lehrlinge wieder gefüllt waren, überlegten sich alle Jungschargruppen was sie im darauffolgenden Programm, dem bunten Abend, vorzeigen könnten.

 

In der Dämmerung war es endlich soweit und Lehrlinge und Lehrer trafen sich, um sich gegenseitig ihre Acts zu präsentieren und sich schlussendlich von der ältesten Gruppe zu verabschieden.

 

Abgeschlossen wurde die Woche in Hogwarts, mit einer Disco und einer bombastischen Stimmung bis spät in die Nacht hinein.

 

Tag 6 - Das große Quidditch-Spiel

Voller Motivation trafen sich Lehrlinge und Lehrer schon früh, um in den 4 Häusern gegeneinander Quidditch am Quidditchfeld zu spielen. Alle Teams gaben ihr Bestes um die, bei Quidditch üblichen, drei Ringe zu treffen, beziehungsweise den goldenen Schnatz zu fangen.

 

Nachdem viel geschwitzt aber auch gejubelt wurde stand der Gruppennachmittag am Programm. Hierbei machten die Jungschargruppen im kleineren Rahmen Picknick, Schokofondue, Slime und noch viele andere Sachen.

 

Am Abend gab es, so wie jedes Jahr, das Casino wobei man bei Spielen wie Roulette, Uno, Stadt Land Fluss und weiteren, goldene Bohnen verdienen konnte.

 

Die Lehrlinge hätten ziemlich sicher sogar noch in die Nacht gespielt, doch was auf das Casino folgte enttäuschte nicht. Die ältesten 3 Jungschargruppen machten sich nämlich zusammen mit den Lehrern auf den Weg zum Nachtgeländespiel, wobei das Ziel war einen Horkrux zu zerstören. Nach erledigter Mission konnten wir uns zufrieden in unsere Betten kuscheln.

 

Tag 5 - das trimagische Turnier

Der frühe Vogel fängt den Wurm, und deswegen machten sich ein paar fleißige Lehrlinge schon in aller Frühe auf den Weg zum Morgensport. Danach folgte das tägliche Zauberer Frühstück und anschließend begaben wir uns auf das Quidditch-Feld, um das alljährliche trimagische Turnier zu eröffnen. Die 6 Teams traten gegeneinander in den 2 Disziplinen, Fußball und Ball über die Schnur an. Es wurde viel geschwitzt, gekämpft und jedes Team gab sein Bestes. Nach einer Stärkung war kurz Zeit, um sich auszuruhen, der nächste Programmpunkt ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Die Lehrlinge, eingeteilt in Gruppen, erarbeiteten gemeinsam ein Theaterstück welches dann am Abend vor ganz Hogwarts aufgeführt wurde. Um den gefundenen Horkrux zu zerstören wurde ein großes Lagerfeuer errichtet, welches in der angehenden Dämmerung entfacht wurde. Gesang und Marshmallows durften dabei aber natürlich nicht fehlen. Noch bis spät in die Nacht konnte man die schönen Stimmen auf dem gesamten Schulgelände hören.

 

Tag 4 - Der coolste Tag

Ausgeschlafen und topfit machten wir uns gemeinsam mit dem Hogwarts-Express auf den Weg in den Wasserpark. Dort tobten sich die Professoren sowie die jungen Magier in Kanus, Mini-Booten oder auf dem Spielplatz aus. Mittagessen fanden die Zauberer ebenfalls vor Ort und mit gefüllten Bäuchen machten wir uns auf den Heimweg. In Hogwarts wieder angekommen folgte eine kleine Pause, um mit voller Energie bei „Dumbledore sucht den Superstar“, die bereits vorbereiteten Acts, vorstellen zu können. Die 4 Häuser traten dabei gegeneinander an und Gryffindor belegte schlussendlich, voller Stolz den ersten Platz. Danach spielten wir magisches Bingo, bei dem die Professoren ein Theaterstück aufführten, während die Lehrlinge erraten mussten welche Handlungen darin vorkamen. Nachdem wir unseren Gewinner verkündeten, gingen die Lehrlinge zufrieden schlafen.

 

Tag 3 - Die Magie der Liebe

In der Früh machten sich die Lehrlinge auf den Weg in die Wälder, um nach den unterschiedlichsten Wesen zu suchen. Einhörner, Greife und Eulen waren ein paar der fantastischen Wesen, welche sich überall in Hogwarts versteckten und darauf warteten gefunden zu werden. Als schlussendlich alle Tiere entdeckt wurden, kühlten wir uns im schwarzen See ab. Nachdem wir uns stärkten, feierten wir einen Gottesdienst auf der Terrasse und genossen die letzten Sonnenstunden, bevor diese in ein Gewitter übergingen. Anschließend trafen sich Lehrer und Lehrlinge um über die Magie der Liebe Weiteres zu erfahren. Viele Pärchen haben sich gefunden und diese teilten anhand von Spielen ihre Liebe. Danach tanzten wir in der Disco in die Nacht hinein bis alle in ihre Bettchen fielen.

 

Tag 2 - Man will vorbereitet sein

Nach einer aufregenden Nacht war es an der Zeit die Zauberausrüstung zu vervollständigen. So wurden Zauberstäbe, Besen und Schuluniform durch kreatives Leisten gestaltet. Nach einer stärkenden Mahlzeit folgten die ersten Lehrstunden. Welches wohl das Lieblingsfach ist? Man munkelt, dass es die Flugstunden sind oder doch die Verteidigung gegen die dunklen Künste? Wegen der großen Hitzewelle, die über Hogwarts lag, nutzten die Schüler die große Pause, um sich im schwarzen See abzukühlen. Am Abend gab es die Möglichkeit mit Spiel und Spaß die Professoren besser kennen zu lernen. So stellt es sich heraus, dass Professor Snape nicht nur streng, sondern auch begeisterter Fußballspieler ist und Dumbledore auch außerhalb der Dusche gehört werden will. Nach wenigen Stunden voller Jux und Tollerei wurde die Nachtruhe ausgerufen und die Kinder zogen sich in ihre Schlafsäle zurück.

 

Tag 1 - Ankunft in Hogwarts

Kaum aus dem Bus ausgestiegen, ging die eigentliche Reise erst los. Wir erfuhren von Professor Snape, dass wir in Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, aufgenommen wurden. Sogleich machten wir uns auf zum berühmten Bahngleis 9 ¾, um die Muggelwelt hinter uns zu lassen und unser Abenteuer in der Welt der Zauberei zu beginnen. Professor McGonagall erwartete uns an der legendären Säule, welche wir durchqueren mussten, um den Hogwarts-Express zu erwischen. Dieser brachte uns sogleich aufs Schulgelände, wo uns Luna Lovegood die Hausregeln näher brachte. Als diese besprochen waren, bezogen wir unsere Schlafsäle und begannen das Gelände zu erkunden. Da Smartphones in der Welt der Magie nicht funktionieren, hatte jeder die Möglichkeit sich in der Winkelgasse eine Briefeule zu besorgen. Wie es in Hogwarts so Tradition ist, wurden die Zauberlehrlinge nach dem Abendmahl in die vier Häuser eingeteilt. Der sprechende Hut entschied, ob Gryffindor, Slytherin, Hufflepuff oder Ravenclaw die richtige Wahl ist. Nachdem dies geschehen war, wurde noch eine gemeinsame Nachtwanderung unternommen nach welcher alle erschöpft in ihre Betten fielen.

 

Jungscharlager 2018 - Schlümpfe

Tag 1 - Eine böse Erkenntnis

Endlich ist es wieder so weit... JUNGSCHARLAGER! Natürlich war das Gesprächsthema Nr.1 im Bus, welches Thema uns heuer wohl erwarten wird. Wir Leiter pflegten, schon seit vielen Jahren, bei Nachfrage „das Thema ist Schlümpfe“ zu antworten. Die Augen waren groß, als plötzlich Schlaubi und Künstlerschlumpf mit frisch gebrockten Blaubeeren aus dem Haus kamen. Künstlerschlumpf bot allen die Blaubeeren als Willkommensgruß an. Plötzlich erschrak Schlaubi Schlumpf als er dies sah, da es die aller letzten Blaubeeren in der Umgebung von Schlumpfhausen waren. Was sollen wir jetzt machen? Wie kommen die Schlümpfe wieder zu Kraft und Energie ohne ihre Blaubeeren. Die Lösung: wir starten eine Reise in das Unbekannte, auf der Suche nach Blaubeeren und einem neuen Lagerplatz, mit der Hilfe unserer mutigen Schlümpfchen. Wir erkundeten spielerisch neues Gebiet und lernten uns dadurch besser kennen.

 

Bei einem gemütlichen Abendessen, Nudeln mit Bolognese-Sauce, konnten wir uns noch für den Abend stärken. Denn die hereinbrechende Dunkelheit konnte uns bei der Suche nicht stoppen. Also packten wir Fackeln ein und bewegten uns im Schutz der Dunkelheit, da, wie wir ja wissen, Gargamel in der Nacht bekanntlich schläft.

 

Tag 2 - schlumpfige Ausrüstung

Nach der gestrigen Suchaktion wollten wir heute eine Strategie entwickeln, und uns Fähigkeiten aneignen, um noch besser voran zu kommen. Wir entschieden, dass wir uns, für unser Abenteuer, gut rüsten müssen. Beutel, Hauben und Briefkästen wurden (mehr oder weniger) kreativ gebastelt und gestaltet. Ebenso entschieden wir, dass Hirnschmalz, Einfallsreichtum und Teamgeist auch von Nöten ist. Am leichtesten erlernt man dies, beim Gestalten und Aufführen eines Theaterstückes. Die Hauptrollen waren besetzt durch die allseits bekannten Schlümpfe: Papaschlumpf, Clumsy, Schlaubi-Schlumpf, Beauty, Schlumpfine, Sleepy und ein kleines Ungeheuer. Beim Abendessen konnte das Lampenfieber nochmal kurz vergessen werden, und dann war es so weit, unsere Theater Vorführung konnte beginnen. Wir haben viel gelacht und amüsierten uns sehr. Was für ein Spaß! Alle Leiter-Schlümpfe waren sehr stolz darauf, wie gut sie auf der Bühne von den kleinen Kollegen vertreten wurden. Am Abend spielten wir noch eine schlumpftastisch Runde 1, 2 oder 3 mit verblüffenden Antworten auf scheinbar leichte Fragen. Da unsere tollen Schlümpfchen so geschickt waren verblieb danach noch ausreichend Zeit um den Abend in einer spontanen Disco ausklingen zu lassen.

 

Tag 3 - Das große Unglück

Heute, gut vorbereitet, starteten wir erneut die große Suche nach den begehrten Blaubeeren. Wir folgten Hinweisen und drangen tief in unbekanntes Gebiet ein. Der Weg führte bergauf und bergab, durch Wiesen und Wälder, sowie durch Bäche und vorbei an gefährlichen Tieren. Lange Pausen waren nötig, denn das Schnaufen unserer Schlümpfchen war weit zu hören.

 

Was für ein Glück! Schlussendlich konnten die Schlümpfe einige Blaubeeren finden. „Morgen wird ein Fest gefeiert“ hörte man unter der Vielzahl an Freudenstimmen. Die erschöpften Schlümpfe stärkten sich bei einem guten Geschnetzelten um ihre Kräfte erneut aufzuladen.

 

In der Mittagsruhe haben einige gierige Jungscharleiter-Schlümpfe verdorbene Blaubeeren gegessen. Vor lauter Bauchschmerzen fielen sie einfach auf der Stelle wo sie standen, gingen, aßen um. Als sie erwachten wurde mit Entsetzen festgestellt – die JS-Leiterschlümpfe haben all ihre Fähigkeiten verloren! Weder gehen noch sprechen oder essen konnten sie. Die Schlümpfchen berieten sich lange und kamen zu dem Schluss, dass auf die JS-Leiterschlümpfe nicht verzichtet werden konnte. Somit verbrachten sie den ganzen Nachmittag damit, den hilflosen JS-Leiterschlümpfen die grundlegendsten Fähigkeiten beizubringen.. mit Erfolg!

 

Gemeinsam genossen wir den Abend beim Lagerfeuer und sangen alle lautstark beim Schlumpfenlied mit. Als den jüngsten Schlümpfchen schon die Äugelein während dem Zähneputzen zufielen, kam Papaschlumpf zu den Ältesten, mit der Nachricht, dass der Schutzzauber, welchen er über die Schlümpfe gelegt hat, am Schwinden ist. Er benötige sofort die Zutaten für einen neuen Trank. Also machten sich die Schlümpfchen paarweise auf den Weg. Denn keine Müdigkeit kann die Abenteurerlust und Hilfsbereitschaft unserer mutigen Schlümpfchen stoppen. Ob es Gargamel und Azrael können?

 

Tag 4 - Zeit zum Entspannen

Am Vormittag war einmal Zeit zum Durchatmen. In den Jungschargruppen verbrachten wir den Vormittag auf unterschiedliche Arten. Die Delphine und die Koalas machten sich auf den Weg, um einmal gemütlich picknicken zu können. Die lieben Füchse genossen ein gutes Schokoladenfondue. Die Eisfanten (Eisbären und Elefanten gemeinsam) färbten allerlei weiße Kleidungsstücke ein. Ein richtiges Batik-Fieber ist ausgebrochen und wunderschöne Muster wurden herbeigezaubert. Die Eichkätzchen genossen besonderen Luxus und besuchten ein, uns allseits bekanntes, amerikanisches Restaurant außerhalb von Schlumpfhausen.

 

Am Nachmittag bewiesen die Eisbären, was sie in 6 Jahren Jungschar gelernt hatten. In einem sehr gut organisierten Stationenbetrieb wurde uns sehr viel abverlangt. Ein Dreibeinlauf, Kanuwettrennen, Wassertransport, ein Quiz und eine Verkostung stellten uns vor große Herausforderungen.

 

Am Abend setzten wir unsere rosa-roten-Brillen auf und schlumpftastische Paare wurden gefunden. Lustige Fragen, spannende Antworten und eine tolle Moderation erleichterten den kleinen Schlümpfen ihre Partnerinnen und Partner zu finden. Das Spiel Herzblatt ist wirklich jedes Jahr ein kleines Highlight. Danach wurde noch ordentlich in einer Disco gefeiert und das neue Liebesglück wurde genossen.

Tag 5 - ein sportlicher Tag

Unsere Schlümpfe haben sich eine Belohnung verdient. Außerdem müssen wir darauf achten, dass sie ihre Kondition nicht verlieren! Am Vormittag war es Zeit für die großen Schlumpfolympics. Bei Fußball und Ball-über-die Schnur wurde der Kampfgeist in unseren kleinen Schlümpfen geweckt.

 

Da nach dem Vormittagsprogramm alle schön aufgewärmt waren, konnte es mit der körperlichen Ertüchtigung am Nachmittag gleich weitergehen. In Gruppen begaben sich die Schlümpfe auf eine Entdeckungstour rund ums Camp. Bei verschiedenen Stationen wurden Floße gebaut und getestet, Neuigkeiten den Alt-Schlümpfen gezeigt und ein trauriger Schlumpf aufgeheitert. Außerdem hat Hefti, unser motivierter Sportjungschlumpf, in intensiven Trainingseinheiten die Muskeln von uns allen vor neue Herausforderungen gestellt.

 

Am Abend hat Papaschlumpf sein Lesebuch herausgeholt und wir sind in den Genuss einer schönen Geschichte gekommen. Später erklärte er, dass an dieser Geschichte alle Schlümpfe am Nachmittag mitgearbeitet hatten. Unser lieber Sleepy hat während der gesamten Geschichte genüsslich geschlafen, die kleinen Dorfbewohner sind jedoch nicht eingeschlafen und waren weiterhin voller Tatendrang.

 

Am Ende der Geschichte verkündete Papaschlumpf, dass es Zeit für das große Casino wäre. Diesmal fand diese schlumptastische Veranstaltung im Speisesaal statt. Bei Uno, Roulette, Stadt-Land-Fluss, SkipBo und Black Jack wurden die goldenen Bohnen schnell verzockt beziehungsweise der Gewinn im Anschluss gegen Süßigkeiten eingetauscht.

 

Nach so einem bewegungsintensiven Tag ist es klar, dass alle Schlümpfe müde und erschöpft ins Bett fallen.

 

Tag 6 - Übung macht den Meister

Nach den gestrigen Schlumpfolympics waren einige Jungschlümpfe ganz versessen darauf ihre Fähigkeiten noch weiter zu verbessern und ihre physischen Eigenschaften weiter zu verfeinern. Nach einem gemütlichen Frühstück voll von geselligem Beisamensein starteten wir also in eine Reihe von verschiedenen Stationen um dieses Ziel durchzusetzen und als Team stärker zu werden. Nach einer Stärkung und einer entspannenden, bei einigen mittlerweile wirklich notwendigen, Mittagsruhe starteten wir voller Elan in eine neue Runde voller Spiel und Spaß.

 

Es startete mit dem alljährlichen, allseits beliebten Riesenvölkerball, bei diesem wird in drei Feldern mit ebenso vielen rivalisierenden Teams gespielt. Nach den vielen verschiedenen Spielen, alle waren schon ganz verschwitzt und die Kraft ließ nach, gab uns der Anblick von vielen Wasserbomben einen neuen Energieschub. Nach einer großen Wasserschlacht hatten wir aber immer noch nicht genug Action und so gingen wir weiter zum Pool wo der Spaß fortgesetzt wurde. Es wurden Kanuschlachten ausgetragen und es herrschte fröhliche Stimmung in unserem Schlumpfendorf.

 

Damit war der Tag aber noch lange nicht vorbei! Wir trafen uns bei Anbruch der Dämmerung um uns bei vielen verschiedenen Wettkämpfen zu messen. Alle Schlümpfe gaben ihr Bestes und machten mit vollem Enthusiasmus mit. Aufgrund dieses langen, anstrengenden und ereignisreichen Tages setzte schon bald die Müdigkeit ein, und unsere Schlümpfe zogen sich, voller Vorfreude auf den morgigen Tag, in ihre Schlafpilze zurück.

 

Tag 7 - Das Schlumpfdorf wird fertig

Ehe wir uns versahen, waren wir auch schon wieder am Ende des Jungscharlagers angekommen. Dies hemmte unsere Abenteuerlust aber keineswegs und das war auch gut so, denn es gab noch einiges zu erledigen um unser Schlumpfdorf zu perfektionieren.

 

Um für den bevorstehenden „Bunten Abend“ gut vorbereitet zu sein, investierten wir am Vormittag einige Zeit darin Ideen zu sammeln und diese in ein unterhaltendes Abendprogramm zu verwandeln. Beim „Bunten Abend“, welcher seit jeher als Abschluss des Lagers gilt, werden von den einzelnen Jungschargruppen und auch von den Leitern verschiedenste Aufführungen dargeboten.

 

Doch vor diesem speziellen Programmpunkt war noch reichlich Zeit! Diese nützten wir mit einem Spiel, bei dem die Jungschlümpfe bei verschiedensten Stationen Tombola Lose ergattern konnten, welche später gegen Süßigkeiten eingetauscht wurden.

 

Am steigenden Nervositätslevel konnte man erkennen, dass der lang ersehnte Abend immer näher kam. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen und es konnte endlich losgehen. Jede Gruppe hatte etwas ganz Besonderes vorbereitet und aus dem Publikum hörte man ausgelassenes Gelächter und tosenden Applaus. Außerdem mussten wir uns von der ältesten Gruppe, den Eisbären, verabschieden und man konnte das eine oder andere feuchte Auge erkennen. Der Abend wurde durch eine lange Disco gekrönt und so ist die traurige Stimmung schnell wieder verflogen. Das ganze Schlumpfendorf war für diesen Abend in gute Stimmung gehüllt und man hörte bis spät in die Nacht hinein unsere Schlümpfe feiern.

 

Gruppenfotos

JUNGSCHARLAGER 2017 IN DER SUPER MARIO WELT

WELT 1 - CLASSIC

Voll bepackt, bis zum allerletzten Zentimeter in unserem Luxusshuttle, düsten wir Richtung Laussa. Vorfreude und gute Stimmung, konnten trotz des regnerischen Wetters nicht vertrieben werden. Wie immer wurde über das Lagerthema groß diskutiert. Ist es wirklich ‚Die Schlümpfe‘? Oder wollten wir die Kinder reinlegen, mit dem im Bus laufenden Schlümpfefilm (der sowieso keine Aufmerksamkeit fand). Bei der Ankunft wurden wir Alle von der Landluft bezaubert (Gülle in Hülle und Fülle). Doch wir wurden aus unserer Gemütlichkeit schnell herausgerissen, den unser Begrüßungskomitee Mario und Prinzessin Peach wurden von dem bösen Drachen Bowser überfallen. Klassische Story, Drache raubt Prinzessin, Prinzessin kreischt, Drache brüllt, Prinzessin weg, Held verzweifelt, aber zum Glück sind ja wir da, um Mario zu helfen, Peach zu befreien. Um bei so einer Mission gut zusammen arbeiten zu können, stand zu erst das Kennenlernen am Programm. Aufgelockert durch kleine Spielchen, kannte man zwar trotzdem nicht alle beim Namen, aber der Zusammenhalt war spürbar gewachsen. Nach einer kleinen Stärkung konnte die Suche auch sofort beginnen. Da die Dunkelheit bereits hereingebrochen war, zündeten wir einige Fackeln an und zogen furchtlos durch das 1. Level. Wir sahen ein, dass wir heute nichts mehr erreichen würden und setzten uns gemeinsam auf eine Wiese, wo wir den Abend mit Musik und gruseligen Geschichten ausklingen ließen. Die Suche verschoben wir auf den nächsten Tag.

 

WELT 2 - WOLKENWELT

Als wir in der Früh aufwachten, bemerkten wir als erstes die Wolken vor den Türen. Uns war klar, dass wir uns heute auf schwindeligen Höhen bewegen müssen. Um dafür gut ausgerüstet zu sein, bastelten wir uns die nötigen Werkzeuge um unser Abenteuer gut zu überstehen. Die Kinder (unsere Schwammerl) legten Fleiß und Kreativität an den Tag. Zusätzlich erhielten die Schwammerl auch noch eine Ausbildung, mit welcher der Rettung Peach nichts mehr im Wege steht. Hindernis Parcours, Rätsel lösen und zur Entspannung ein Massagekreis. Je später der Abend wurde desto erschöpfter waren die Schwammerl und es kamen interessante Vorschläge. „Wieso Peach retten und gegen Bowser kämpfen, wenn wir doch einfach eine neue Freundin für Mario finden könnten“. Gesagt, getan. Alle Schwammerl warfen sich in Schale und die nicht entführten Prinzessinnen moderierten ‚Mario’s next Topmodel‘. Es war ein bunter Abend mit tollen Performances, Walks und Überaschungen. Doch Mario machte es nicht glücklicher. Wir sahen ein, dass wir uns Bowser doch stellen müssen und besiegten ihn mit vereinter Kraft. Doch Bowser flüchtete mit Peach, wie man es von ihm kennt.. 

WELT 3 - WALDWELT

Endlich im dritten Level angelangt, mussten wir uns erst in dem dichten Wald zurecht finden. Wir gelangten an eine Lichtung wo wir unsere erste große Aufgabe meisterten. Epische Schlachten in Form von Riesenvölkerball, Ultimate Frisbee, Ball über die Schnur und Staffellauf fanden statt. Jeder ging als Sieger nach Hause, denn unser Teamgeist war gewachsen. Nachdem wir unser Mittagsmahl verschmaust und ein bisschen geruht hatten, setzten wir unsere (mittlerweile schon mühsame) Suche nach Peach fort. Das Waldlevel ist weitläufig und voller Überraschungen. So teilten wir uns in mehrere Gruppen und erkundeten die ganze Welt. Stundenlang durchstreiften wir Wiesen und Wälder, stolperten über Stock und Stein, rutschten Abgründe hinab und schürften uns an Dornen auf. Es war kein Spaß.. oder zumindest nur in der Theorie ;). Nach einer langen Suche kamen wir endlich ans Ziel und wir trauten unseren Augen kaum, da stand Peach und wurde von uns gerettet. Doch wieder war Bowser zur stelle und forderte uns zum Kampf heraus. Da die Überraschung auf Bowsers Seite lag, konnte er uns diesmal bezwingen. Game over? Zum Glück haben wir mehrere Leben und können die Welt nochmal versuchen. Um den Schmerz und die Schmach aushalten zu können, frönten wir am Abend das Glücksspiel. Mehr oder weniger erfolgreich.

WELT 4 - WASSERWELT

Restart. Dummerweise hat es manche Schwammerl auch mental in das erste Level zurückverfrachtet.  Deswegen mussten wir den unglücklichen Schwammerl Gehen, Reden, Schreiben, Essen und MarioCart fahren wieder beibringen. Was sich tragisch anhört, gestaltete sich sehr amüsant. Als wir alle wieder auf der Höhe waren, konnten wir das Level schnell meistern, da wir es ja schon fast geschafft hatten. Mit einer Wasserbombenschlacht starteten wir in die Wasserwelt. Jene ermüdete uns so sehr, das wir uns viel Freizeit gönnten. Zur Belustigung spielten wir unseren Triumph über Bowser als Theaterstück nach. Es war ein Genuss Bowser scheitern zu sehen ohne wirklich gegen ihn kämpfen zu müssen. Dann tanzten wir noch lange in die Nacht hinein. Die Jüngsten hatten sich schon zu Bett gelegt, als uns die Nachricht erreichte, dass sich Mario, Luigi, Yoshi und Co zerstritten hatten. In der Dunkelheit versuchten wir im großen Chaos Frieden zu stiften. Nach langer Mühe und schon in tiefster Nacht konnten wir alle miteinander versöhnen und somit zufrieden schlafen gehen.

WELT 5 - LAVAWELT

Die Hitze weckte uns schon in aller Früh und brannte auf unserer Haut. Wir waren in der Lavawelt gelandet. In der brütenden Hitze mussten wir unser Können unter Beweis stellen. Ein Ball über die Schnur und Fußball Turnier trieb uns den letzten Tropfen aus den Poren. Doch der Spaß überwog, zumal wir uns immer wieder Abkühlung im Pool verschaffen konnten. Den Nachmittag verbrachten wir Gruppenweise und nutzten ihn zur Entspannung. 

 

Marios Gerede von seiner angebeteten Prinzessin Peach machte vielen unserer Schwammerl ebenfalls Lust auf die Liebe. So veranstalteten wir die traditionsreiche Herzblatt-Show um wallende Gefühle zu erfahren. Zufriedene und weniger zufriedene Paare fanden sich, doch in der anschließenden Disko tanzte ohnehin jeder mit jedem. Love is in the air. <3

WELT 6 - WÜSTENWELT

Noch den Schlaf kaum aus den Augen gerieben und von allgemeinen Gähn Attacken gequält saßen wir vor unseren Müsli-schüsseln und Nutella-Broten. Kaum war der morgendliche Hunger gestillt, machten wir uns bereits auf den Weg die Wüste zu erkunden. Vor allem der Tierwelt wollten wir besondere Aufmerksamkeit schenken. Nach einer einstündigen Fahrt in unserem Jeep kamen wir an. Die Sonne brannte uns bereits um 10 Uhr vormittags dermaßen auf die Köpfe, dass wir unseren Pool vermissten und der Fischteich an dem wir vorbei kamen äußerst einladend wirkte. Im Tierpark Haag, unserer Wüste, erforschten wir Löwen, Tiger und Panther auf dem Raubkatzenpfad, fütterten die exotischsten Ziegen und Schaf-Arten aus Afrika und lösten verschiedenste Rätsel. Auch Wölfe, Bären (Braun-, Nasen-, Wasch- alles dabei), und Vögel gab es zu bewundern. Doch die Hitze machte uns weiterhin zu schaffen und Schatten war hoch geschätzt. Zurück in unserem Camp nutzten wir erst einmal den Pool für eine kühle Erfrischung. Nachdem wir uns die Mägen mit Spaghetti vollgeschlagen hatten kam es zu einem epischen Fußballduell zwischen den ältesten Schwammerl und der Mario-Crew. Sah es zunächst noch nach einem einfachen Sieg für die Cart-Fahrer aus, konnten die ältesten Schwammerl den 2:0 Rückstand noch in ein 3:2 drehen. Das Match zeichnete sich durch große Fairness aus und wurde von allen genossen. Bowser selbst war von dem Spiel so begeistert, dass er den nächsten Schlüssel für das nächste Level von selbst herausrückte.Nach einer weiteren Abkühlung im Pool fanden wir uns alle zum Abendspiel ein. Super Mario Party am Programm. Viele Münzen und Sterne wurden in den verschiedensten Challenges gesammelt. Von kniffligen Rechenaufgaben über Kraftakte bis zu präzisen Geschicklichkeitsübungen meisterten die Schwammerl alles mit Bravour. Zur Abwechslung gingen wir heute früher zu Bett um für den morgigen Finalkampf gut ausgeruht zu sein. Die Spannung geht auf ihren Höhepunkt zu.

WELT 7 - SCHNEEWELT

Nach einer entspannenden Nacht mit einer zusätzlichen Stunde Schlaf, startete ein neuer Tag, der heutige wurde von unserer ältesten Gruppe, den Fledermäusen, geplant.

Am Vormittag fand die traditionelle Fuchsjagd einmal anders statt. Die Fledermäuse flogen in unterschiedliche Himmelsrichtungen aus und ließen sich von Jungscharleitern und Kindern suchen. Allen Gruppen gelang es die eigentlich nachtaktiven Tiere aufzuspüren und die gestellten Aufgaben zu erfüllen.

Gestärkt durch Fischstäbchen widmeten wir uns der Vorbereitung unseres "Bunten Abends", dem Abschlussevent in der Rocky. Jede Gruppe trainierte und verbesserte ihren Beitrag mit Hilfe der Fledermäusen. 

Um den Abend genießen zu können, jedoch auch um aus der Mariowelt zurückkehren zu können, musste Bowser besiegt werden. In drei Spielen gelang es unseren Schwammerl mit Bravour zu gewinnen.

Nun war es endlich so weit und die Show begann. Unsere Jüngsten, die Koalas, präsentierten einen Tanz zu dem aktuellen Hit "Despacito". Kurz darauf probierten unsere Füchse, anfangs vergeblich, eine Rakete zu starten. Erst durch einen ungeschickten Mitarbeiter der Firma gelang das Forschungsprojekt. Noch fasziniert von diesem, zeigten uns die Eisfanten ihr "verrücktes Radio". Gleichzeitig wurden drei Sendungen abgespielt, welche durch den falschen Schnitt für einige Lacher sorgten. Im Showbusiness blieben auch gleich die Eichkätzchen, welche eine Talentshow veranstalteten. Eine Sängerin, ein Tanzpaar und Akrobatik-Künstler zeigten ihr Können. Die Zuschauer durften die letzte Entscheidung über den Sieg treffen.

Nun war der Moment gekommen, vor dem sich alle gefürchtet haben- der Abschied von den Fledermäusen. Nach einer individuell gestalteten Fotopräsentation flossen die ersten Tränen. Kurz wurde die Trauer jedoch unterbrochen. Alle Leiter, aufgeteilt in zwei Gruppen, versuchten sich gegenseitig zu lachen zu bringen. Schnell kamen jedoch die Abschiedstränen zurück. Als Andenken an die 6 Jahre, erhielt jede Fledermaus ein Geschenk und auch die Oberfledermäuse gingen nicht leer aus.

Im Anschluss klang der Abend bei einer mariotastischen Disco aus. 

 

WELT 8 - CLASSIC

Am Abschlusstag teilten wir uns früh in unsere Jungschargruppen ein und begannen mit der Reinigung des Camps. Natürlich gab es wie immer eine Lagerwertung und Gruppenfotos, die im Folgenden bestaunt werden können:

Für uns war es ein gelungenes Lager und wir hoffen auch nächstes Jahr wieder so viele Kinder bei uns begrüßen zu dürfen :-)

 

SCHATZSUCHE auf TORTUGA ISLAND - Jungscharlager 2016

TAG 1 – Eine Karte 6 Teile

Nach langer Reise über stürmische See, vorbei an Kraken, Sirenen und Sandbänken, schifften wir sicher in der Teufelsbucht auf Tortuga Island ein. Noch wussten wir nicht was uns erwartet, waren wir doch nur der mysteriösen Flaschenpost, die von einem legendären Schatz erzählte gefolgt. Der Absender wurde uns jedoch bald bekannt, der berüchtigte Rumtreiber, Piratenkönig und Schatzsucher Jack der Große hatte uns hergelockt. Auch die Meerhexe Tinadalma hatte sich ihm bereits angeschlossen. Mit vereinten Kräften wollten wir uns gemeinsam auf die Suche nach den Schatz von Tortuga  machen. Doch wir hörten Gerüchte, auch andere Piratenbanden hätten sich auf der Insel versteckt. Darum bastelten wir Flaggen, die wir gut sichtbar anbrachten um unser Gebiet zu markieren. Die Flaggen müssen große Wirkung gezeigt haben, denn als wir abends bei Fackellicht und Seemannsgarn beisammen saßen, schlossen sich uns Flemmbart der rötliche, Foxy die listige, Captian Silberzahn, und Schlitzohr Mac Filly an. Bestärkt durch diesen Zuwachs unserer Truppe offenbarte uns Jack, dass er bereits einen von 6 Teilen einer uralten Schatzkarte besaß, die er dem berüchtigten Seeräuber Grimmbert dem Säbelzahn abgenommen hatte. Die 5 anderen Teile müssen irgendwo auf der Insel versteckt sein. Mit vereinten Kräften werden wir sie bestimmt finden.

 

TAG 2 – Von Papageien und Augenklappen

Schon in den frühen Morgenstunden verließen wir unsere kuschligen Kajüten und stärkten uns mit Schiffszwieback. Doch wenn wir uns auch schon wie wilde Seeräuber fühlten mussten wir feststellen, dass wir ganz und gar nicht piratig aussahen.

 

Also knüpften wir fleißig Armbänder, banden uns Augenklappen und Tücher und rissen unsere Kleidung in wohl designte Fetzen. Auch sein Säbel darf einem echten Piraten nicht fehlen. In voller Kluft übten wir das Fechten und andere Piratenqualitäten.

Dass Seeräuber gerne Feste feiern ist bekannt. Doch, dass sie auch hervorragende Tänzer sein müssen (Piratenkodex nach Schlemmbart dem vierten), damit hatten wir nicht gerechnet. Bis in die späte Nacht spielten die Geigen und Dudelsäcke, und wir schwangen unsere Holzbeine, warfen unsere Hüte in die Luft und sangen Schurkenlieder. (Johoho und ne Buddel voll Himbeersaft)

TAG 3 – Ein langer aber erfolgreicher Tag

Am dritten Tag des Seeabenteuers wurden die auszubildenden Piraten von Seeräubern überrascht, die gefährliche Kanonen dabei hatten. Somit begann schon morgendlich die Schlacht um unser Tortuga Hotel. Es stellte sich als feucht fröhliche Angelegenheit heraus, da die Angreifer mit Wasserbomben attackiert wurden. Als wäre nicht schon genug Aufregung, mischte sich auch noch die Marine ein, welche die Piraten gefangen nehmen wollten und somit startete ein Wettlauf ums freie Leben. Um nach diesem anstrengenden Vormittag wieder zu guter Laune zu kommen, überlegten sich die Piraten, Meisterschaften in Ball über die Schnur und Fußball auszutragen. Es war ein harter Wettstreit, bei dem die Ehrgeizigsten und Mutigsten Freibeuter gewannen. Nun waren nicht nur die jüngsten Piraten fix und fertig sondern alle freuten sich darauf, den Abend beim Lagerfeuer ausklingen zu lassen. Wir sangen Lieder, altbewährte und moderne, und den Kleinsten fielen unter dem Schutz des Feuers die Augen zu. Als sich die Piraten auf den Weg zu ihren Kajüten begaben, bereit von dem schönen Tag und dem Kommenden zu träumen, verbreitete sich die Nachricht, dass Glöckchen - die Fee – entführt worden sei. Also beschlossen die furchtlosesten Seeräuber sich im Dunkeln auf die Suche nach Glöckchen zu machen. Sie wurde durch ihr lautes Hilfeschreien schnell gefunden. Die Piraten erfuhren, dass der Grund der Entführung, das Wissen über den Standort der Kiste – in der sich ein weiterer Teil der Schatzkarte befindet - war. Motiviert durch die Befreiung wollten die Piraten noch die verschlossene Kiste aufspüren und erfuhren, dass mächtige Seeräuber den Code zum Öffnen der Kiste kannten. Natürlich wurden diese gefunden und Glöckchen entlockte mit ihren Zauberkräften die Zahlen für das Schloss. Das war aber ein anstrengender Tag, doch alle waren glücklich. Noch schnell ein Mitternachtssnack, bevor die Glieder ganz aufgaben und zwischen den Kissen versanken.

TAG 4 – Das erste mal auf hoher See allein

Als erfahrener Seeräuber ist es wichtig, dass man sich in den sieben Weltmeeren auskennt, wie in seiner eigenen Westentasche. Deswegen gab es Nachhilfe in Ortskunde. Die Karte von unserer Umgebung wurde gelesen, studiert, und eingeprägt. Nun waren die auszubildenden Piraten bereit hinaus aufs Meer geschickt zu werden, um weitere Teile der Schatzkarte zu finden. In Kleingruppen machten sie sich auf den Weg und fanden unterwegs Wanderer, die auch von der Schatzkarte gehört hatten. Jene gaben den suchenden Seeräubern Tipps, wo die Teile versteckt sein könnten. Jedoch mussten sie davor eine Aufgabe lösen oder ihnen einen Gefallen tun. Also sah man am Nachmittag unsere mutigen Freibeuter lustige und verflixte Dinge veranstalten, wie Wasser mit Schwämmen zu transportieren, Geheimschriften zu lösen oder eine Unterkunft für einen heimatlosen Weltenwanderer zu bauen. Dieser Tag schweißte die Kinder besonders zusammen und ab und zu hörte man es leicht knistern in der Luft. Das nahm unserer Susu zum Anlass, und veranstaltete am Abend eine Runde Herzblatt, um die noch sehr schüchternen aber ineinander verliebten Piraten von ihrer gegenseitigen Zuneigung wissen zu lassen. Der Abend war lang, aber zwischendurch sah man immer wieder sich gefundene Pärchen, händchenhaltend zu den Kajüten wandern.

TAG 5 – Nach dem Kampf kommt das Vergnügen

Mittlerweile haben sich auf Tortuga Hotel schon Lager gebildet, die sich gegenseitig rivalisieren. Ein falsches Wort beim Frühstück und die Lager erklärten sich zwischen Brot und Kakao den Krieg. Es war ein harter und langer Kampf und überraschend war, statt einem Sieg und Niederlagen der anderen, fanden die Piraten wieder zusammen und verbündeten sich erneut. Da sie einsahen: „Nur zusammen sind wir stark und können den Schatz finden.“ Der Nachmittag war dem entsprechend relativ ruhig, und die gleichaltrigen Unternahmen gemeinsam etwas mit ihren liebsten Piratenkapitänen. Es wurden neue Mannschaftsuniformen bedruckt, zusammen in Kneipen Abend gegessen oder sogar eine Pinata gebastelt für die abendliche Vergnügung. Da die Piraten die Idee hatten ihre Schätze zu vermehren, wollten sie am Abend noch das Casino besuchen, welches am anderen Ende der Insel lag. Manchen glückte das Vorhaben ihre Schätze wachsen zu lassen, einige Wenige gingen leider leer aus. Doch alle hatten Spaß und genossen das wohlverdiente Süße Buffet dort.

TAG 6 - Die Kartensuche geht weiter

Mittlerweile haben unsere tapferen Piraten in vielen Abenteuern schon 4 Teile der Schatzkarte gefunden. Sie haben den Duft des Erfolges gerochen und sind somit top motiviert noch die letzten zwei Teile der Schatzkarte zu finden. Also packten die Seemänner gleich in der Früh ihre Rucksäcke mit Wasser und Proviant und machten sich auf den Weg die fehlenden Teile zu ergattern. Während der Suche bemerkten die Freibeuter, dass merkwürdige Hinweise und Markierungen auf Tortuga Island verteilt liegen. Die Spürnasen unter den Piraten verfolgten, gepackt von der Neugier, geschickt den Hinweisen, welche sie durch dichte Wälder, Wiesen mit gefährlichen Kühen und Bergspitzen jagten. Zufälligerweise führten alle Zeichen genau zum Tortuga Hotel wo in einem Spalt ein weiterer Teil der Schatzkarte versteckt lag. Die Freude über den Fund war groß! Doch lange Zeit zum Ausruhen war nicht, da Barbaren in das Hotel stürmten und die erschrockenen Piraten zu einem Völkerball und Fußball Wettstreit herausforderten. Die Piraten stimmten zu, da sie siegessicher waren und ihre fast vollständige Schatzkarte nicht den grausamen Barbaren kampflos überlassen wollten. Im Völkerball wurden die Barbaren überlegen geschlagen. Es gab jedoch einige Verletzte, weshalb die Ältesten Seemänner beschlossen alleine in den letzten Wettstreit, das Fußballturnier der Giganten zu ziehen. Dieses verloren leider unsere tapferen Piraten, jedoch waren die Barbaren so zufrieden über das gute Spiel und die Fairness, mit welchem die Piraten ihre Wettkämpfe antreten, dass sie ohne den Versuch die Schatzkarte zu entreißen wieder abzogen. Es wartete nun ein großes Festmahl auf unsere Auszubildenden, denn auf den Essplatten lag der frische Meeresfang. Während dem Essen vertieften sich die Gespräche und die Piratenkapitäne mussten aus ihrem Nähkästchen plaudern. Es wurde dabei auch viel geflunkert, damit die Weltumsegelungsgeschichten noch grandioser klangen. Doch die kleinen Piraten ließen sich nicht täuschen uns wussten fast immer Bescheid, wenn kleine Lügen herausblitzten. Wir Kapitäne wussten es ja schon immer, dass wir eine kluge und wissensbegierige Meute bei unserem Abenteuer dabei haben.

TAG 7 – Das letzte Puzzle und eine riesen Feier