Jungschar-LAGER

Jungscharlager 2018 - Schlümpfe

Tag 1 - Eine böse Erkenntnis

Endlich ist es wieder so weit... JUNGSCHARLAGER! Natürlich war das Gesprächsthema Nr.1 im Bus, welches Thema uns heuer wohl erwarten wird. Wir Leiter pflegten, schon seit vielen Jahren, bei Nachfrage „das Thema ist Schlümpfe“ zu antworten. Die Augen waren groß, als plötzlich Schlaubi und Künstlerschlumpf mit frisch gebrockten Blaubeeren aus dem Haus kamen. Künstlerschlumpf bot allen die Blaubeeren als Willkommensgruß an. Plötzlich erschrak Schlaubi Schlumpf als er dies sah, da es die aller letzten Blaubeeren in der Umgebung von Schlumpfhausen waren. Was sollen wir jetzt machen? Wie kommen die Schlümpfe wieder zu Kraft und Energie ohne ihre Blaubeeren. Die Lösung: wir starten eine Reise in das Unbekannte, auf der Suche nach Blaubeeren und einem neuen Lagerplatz, mit der Hilfe unserer mutigen Schlümpfchen. Wir erkundeten spielerisch neues Gebiet und lernten uns dadurch besser kennen.

 

Bei einem gemütlichen Abendessen, Nudeln mit Bolognese-Sauce, konnten wir uns noch für den Abend stärken. Denn die hereinbrechende Dunkelheit konnte uns bei der Suche nicht stoppen. Also packten wir Fackeln ein und bewegten uns im Schutz der Dunkelheit, da, wie wir ja wissen, Gargamel in der Nacht bekanntlich schläft.

 

Tag 2 - schlumpfige Ausrüstung

Nach der gestrigen Suchaktion wollten wir heute eine Strategie entwickeln, und uns Fähigkeiten aneignen, um noch besser voran zu kommen. Wir entschieden, dass wir uns, für unser Abenteuer, gut rüsten müssen. Beutel, Hauben und Briefkästen wurden (mehr oder weniger) kreativ gebastelt und gestaltet. Ebenso entschieden wir, dass Hirnschmalz, Einfallsreichtum und Teamgeist auch von Nöten ist. Am leichtesten erlernt man dies, beim Gestalten und Aufführen eines Theaterstückes. Die Hauptrollen waren besetzt durch die allseits bekannten Schlümpfe: Papaschlumpf, Clumsy, Schlaubi-Schlumpf, Beauty, Schlumpfine, Sleepy und ein kleines Ungeheuer. Beim Abendessen konnte das Lampenfieber nochmal kurz vergessen werden, und dann war es so weit, unsere Theater Vorführung konnte beginnen. Wir haben viel gelacht und amüsierten uns sehr. Was für ein Spaß! Alle Leiter-Schlümpfe waren sehr stolz darauf, wie gut sie auf der Bühne von den kleinen Kollegen vertreten wurden. Am Abend spielten wir noch eine schlumpftastisch Runde 1, 2 oder 3 mit verblüffenden Antworten auf scheinbar leichte Fragen. Da unsere tollen Schlümpfchen so geschickt waren verblieb danach noch ausreichend Zeit um den Abend in einer spontanen Disco ausklingen zu lassen.

 

Tag 3 - Das große Unglück

Heute, gut vorbereitet, starteten wir erneut die große Suche nach den begehrten Blaubeeren. Wir folgten Hinweisen und drangen tief in unbekanntes Gebiet ein. Der Weg führte bergauf und bergab, durch Wiesen und Wälder, sowie durch Bäche und vorbei an gefährlichen Tieren. Lange Pausen waren nötig, denn das Schnaufen unserer Schlümpfchen war weit zu hören.

 

Was für ein Glück! Schlussendlich konnten die Schlümpfe einige Blaubeeren finden. „Morgen wird ein Fest gefeiert“ hörte man unter der Vielzahl an Freudenstimmen. Die erschöpften Schlümpfe stärkten sich bei einem guten Geschnetzelten um ihre Kräfte erneut aufzuladen.

 

In der Mittagsruhe haben einige gierige Jungscharleiter-Schlümpfe verdorbene Blaubeeren gegessen. Vor lauter Bauchschmerzen fielen sie einfach auf der Stelle wo sie standen, gingen, aßen um. Als sie erwachten wurde mit Entsetzen festgestellt – die JS-Leiterschlümpfe haben all ihre Fähigkeiten verloren! Weder gehen noch sprechen oder essen konnten sie. Die Schlümpfchen berieten sich lange und kamen zu dem Schluss, dass auf die JS-Leiterschlümpfe nicht verzichtet werden konnte. Somit verbrachten sie den ganzen Nachmittag damit, den hilflosen JS-Leiterschlümpfen die grundlegendsten Fähigkeiten beizubringen.. mit Erfolg!

 

Gemeinsam genossen wir den Abend beim Lagerfeuer und sangen alle lautstark beim Schlumpfenlied mit. Als den jüngsten Schlümpfchen schon die Äugelein während dem Zähneputzen zufielen, kam Papaschlumpf zu den Ältesten, mit der Nachricht, dass der Schutzzauber, welchen er über die Schlümpfe gelegt hat, am Schwinden ist. Er benötige sofort die Zutaten für einen neuen Trank. Also machten sich die Schlümpfchen paarweise auf den Weg. Denn keine Müdigkeit kann die Abenteurerlust und Hilfsbereitschaft unserer mutigen Schlümpfchen stoppen. Ob es Gargamel und Azrael können?

 

Tag 4 - Zeit zum Entspannen

Am Vormittag war einmal Zeit zum Durchatmen. In den Jungschargruppen verbrachten wir den Vormittag auf unterschiedliche Arten. Die Delphine und die Koalas machten sich auf den Weg, um einmal gemütlich picknicken zu können. Die lieben Füchse genossen ein gutes Schokoladenfondue. Die Eisfanten (Eisbären und Elefanten gemeinsam) färbten allerlei weiße Kleidungsstücke ein. Ein richtiges Batik-Fieber ist ausgebrochen und wunderschöne Muster wurden herbeigezaubert. Die Eichkätzchen genossen besonderen Luxus und besuchten ein, uns allseits bekanntes, amerikanisches Restaurant außerhalb von Schlumpfhausen.

 

Am Nachmittag bewiesen die Eisbären, was sie in 6 Jahren Jungschar gelernt hatten. In einem sehr gut organisierten Stationenbetrieb wurde uns sehr viel abverlangt. Ein Dreibeinlauf, Kanuwettrennen, Wassertransport, ein Quiz und eine Verkostung stellten uns vor große Herausforderungen.

 

Am Abend setzten wir unsere rosa-roten-Brillen auf und schlumpftastische Paare wurden gefunden. Lustige Fragen, spannende Antworten und eine tolle Moderation erleichterten den kleinen Schlümpfen ihre Partnerinnen und Partner zu finden. Das Spiel Herzblatt ist wirklich jedes Jahr ein kleines Highlight. Danach wurde noch ordentlich in einer Disco gefeiert und das neue Liebesglück wurde genossen.

Tag 5 - ein sportlicher Tag

Unsere Schlümpfe haben sich eine Belohnung verdient. Außerdem müssen wir darauf achten, dass sie ihre Kondition nicht verlieren! Am Vormittag war es Zeit für die großen Schlumpfolympics. Bei Fußball und Ball-über-die Schnur wurde der Kampfgeist in unseren kleinen Schlümpfen geweckt.

 

Da nach dem Vormittagsprogramm alle schön aufgewärmt waren, konnte es mit der körperlichen Ertüchtigung am Nachmittag gleich weitergehen. In Gruppen begaben sich die Schlümpfe auf eine Entdeckungstour rund ums Camp. Bei verschiedenen Stationen wurden Floße gebaut und getestet, Neuigkeiten den Alt-Schlümpfen gezeigt und ein trauriger Schlumpf aufgeheitert. Außerdem hat Hefti, unser motivierter Sportjungschlumpf, in intensiven Trainingseinheiten die Muskeln von uns allen vor neue Herausforderungen gestellt.

 

Am Abend hat Papaschlumpf sein Lesebuch herausgeholt und wir sind in den Genuss einer schönen Geschichte gekommen. Später erklärte er, dass an dieser Geschichte alle Schlümpfe am Nachmittag mitgearbeitet hatten. Unser lieber Sleepy hat während der gesamten Geschichte genüsslich geschlafen, die kleinen Dorfbewohner sind jedoch nicht eingeschlafen und waren weiterhin voller Tatendrang.

 

Am Ende der Geschichte verkündete Papaschlumpf, dass es Zeit für das große Casino wäre. Diesmal fand diese schlumptastische Veranstaltung im Speisesaal statt. Bei Uno, Roulette, Stadt-Land-Fluss, SkipBo und Black Jack wurden die goldenen Bohnen schnell verzockt beziehungsweise der Gewinn im Anschluss gegen Süßigkeiten eingetauscht.

 

Nach so einem bewegungsintensiven Tag ist es klar, dass alle Schlümpfe müde und erschöpft ins Bett fallen.

 

Tag 6 - Übung macht den Meister

Nach den gestrigen Schlumpfolympics waren einige Jungschlümpfe ganz versessen darauf ihre Fähigkeiten noch weiter zu verbessern und ihre physischen Eigenschaften weiter zu verfeinern. Nach einem gemütlichen Frühstück voll von geselligem Beisamensein starteten wir also in eine Reihe von verschiedenen Stationen um dieses Ziel durchzusetzen und als Team stärker zu werden. Nach einer Stärkung und einer entspannenden, bei einigen mittlerweile wirklich notwendigen, Mittagsruhe starteten wir voller Elan in eine neue Runde voller Spiel und Spaß.

 

Es startete mit dem alljährlichen, allseits beliebten Riesenvölkerball, bei diesem wird in drei Feldern mit ebenso vielen rivalisierenden Teams gespielt. Nach den vielen verschiedenen Spielen, alle waren schon ganz verschwitzt und die Kraft ließ nach, gab uns der Anblick von vielen Wasserbomben einen neuen Energieschub. Nach einer großen Wasserschlacht hatten wir aber immer noch nicht genug Action und so gingen wir weiter zum Pool wo der Spaß fortgesetzt wurde. Es wurden Kanuschlachten ausgetragen und es herrschte fröhliche Stimmung in unserem Schlumpfendorf.

 

Damit war der Tag aber noch lange nicht vorbei! Wir trafen uns bei Anbruch der Dämmerung um uns bei vielen verschiedenen Wettkämpfen zu messen. Alle Schlümpfe gaben ihr Bestes und machten mit vollem Enthusiasmus mit. Aufgrund dieses langen, anstrengenden und ereignisreichen Tages setzte schon bald die Müdigkeit ein, und unsere Schlümpfe zogen sich, voller Vorfreude auf den morgigen Tag, in ihre Schlafpilze zurück.

 

Tag 7 - Das Schlumpfdorf wird fertig

Ehe wir uns versahen, waren wir auch schon wieder am Ende des Jungscharlagers angekommen. Dies hemmte unsere Abenteuerlust aber keineswegs und das war auch gut so, denn es gab noch einiges zu erledigen um unser Schlumpfdorf zu perfektionieren.

 

Um für den bevorstehenden „Bunten Abend“ gut vorbereitet zu sein, investierten wir am Vormittag einige Zeit darin Ideen zu sammeln und diese in ein unterhaltendes Abendprogramm zu verwandeln. Beim „Bunten Abend“, welcher seit jeher als Abschluss des Lagers gilt, werden von den einzelnen Jungschargruppen und auch von den Leitern verschiedenste Aufführungen dargeboten.

 

Doch vor diesem speziellen Programmpunkt war noch reichlich Zeit! Diese nützten wir mit einem Spiel, bei dem die Jungschlümpfe bei verschiedensten Stationen Tombola Lose ergattern konnten, welche später gegen Süßigkeiten eingetauscht wurden.

 

Am steigenden Nervositätslevel konnte man erkennen, dass der lang ersehnte Abend immer näher kam. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen und es konnte endlich losgehen. Jede Gruppe hatte etwas ganz Besonderes vorbereitet und aus dem Publikum hörte man ausgelassenes Gelächter und tosenden Applaus. Außerdem mussten wir uns von der ältesten Gruppe, den Eisbären, verabschieden und man konnte das eine oder andere feuchte Auge erkennen. Der Abend wurde durch eine lange Disco gekrönt und so ist die traurige Stimmung schnell wieder verflogen. Das ganze Schlumpfendorf war für diesen Abend in gute Stimmung gehüllt und man hörte bis spät in die Nacht hinein unsere Schlümpfe feiern.

 

Gruppenfotos

JUNGSCHARLAGER 2017 IN DER SUPER MARIO WELT

WELT 1 - CLASSIC

Voll bepackt, bis zum allerletzten Zentimeter in unserem Luxusshuttle, düsten wir Richtung Laussa. Vorfreude und gute Stimmung, konnten trotz des regnerischen Wetters nicht vertrieben werden. Wie immer wurde über das Lagerthema groß diskutiert. Ist es wirklich ‚Die Schlümpfe‘? Oder wollten wir die Kinder reinlegen, mit dem im Bus laufenden Schlümpfefilm (der sowieso keine Aufmerksamkeit fand). Bei der Ankunft wurden wir Alle von der Landluft bezaubert (Gülle in Hülle und Fülle). Doch wir wurden aus unserer Gemütlichkeit schnell herausgerissen, den unser Begrüßungskomitee Mario und Prinzessin Peach wurden von dem bösen Drachen Bowser überfallen. Klassische Story, Drache raubt Prinzessin, Prinzessin kreischt, Drache brüllt, Prinzessin weg, Held verzweifelt, aber zum Glück sind ja wir da, um Mario zu helfen, Peach zu befreien. Um bei so einer Mission gut zusammen arbeiten zu können, stand zu erst das Kennenlernen am Programm. Aufgelockert durch kleine Spielchen, kannte man zwar trotzdem nicht alle beim Namen, aber der Zusammenhalt war spürbar gewachsen. Nach einer kleinen Stärkung konnte die Suche auch sofort beginnen. Da die Dunkelheit bereits hereingebrochen war, zündeten wir einige Fackeln an und zogen furchtlos durch das 1. Level. Wir sahen ein, dass wir heute nichts mehr erreichen würden und setzten uns gemeinsam auf eine Wiese, wo wir den Abend mit Musik und gruseligen Geschichten ausklingen ließen. Die Suche verschoben wir auf den nächsten Tag.

 

WELT 2 - WOLKENWELT

Als wir in der Früh aufwachten, bemerkten wir als erstes die Wolken vor den Türen. Uns war klar, dass wir uns heute auf schwindeligen Höhen bewegen müssen. Um dafür gut ausgerüstet zu sein, bastelten wir uns die nötigen Werkzeuge um unser Abenteuer gut zu überstehen. Die Kinder (unsere Schwammerl) legten Fleiß und Kreativität an den Tag. Zusätzlich erhielten die Schwammerl auch noch eine Ausbildung, mit welcher der Rettung Peach nichts mehr im Wege steht. Hindernis Parcours, Rätsel lösen und zur Entspannung ein Massagekreis. Je später der Abend wurde desto erschöpfter waren die Schwammerl und es kamen interessante Vorschläge. „Wieso Peach retten und gegen Bowser kämpfen, wenn wir doch einfach eine neue Freundin für Mario finden könnten“. Gesagt, getan. Alle Schwammerl warfen sich in Schale und die nicht entführten Prinzessinnen moderierten ‚Mario’s next Topmodel‘. Es war ein bunter Abend mit tollen Performances, Walks und Überaschungen. Doch Mario machte es nicht glücklicher. Wir sahen ein, dass wir uns Bowser doch stellen müssen und besiegten ihn mit vereinter Kraft. Doch Bowser flüchtete mit Peach, wie man es von ihm kennt.. 

WELT 3 - WALDWELT

Endlich im dritten Level angelangt, mussten wir uns erst in dem dichten Wald zurecht finden. Wir gelangten an eine Lichtung wo wir unsere erste große Aufgabe meisterten. Epische Schlachten in Form von Riesenvölkerball, Ultimate Frisbee, Ball über die Schnur und Staffellauf fanden statt. Jeder ging als Sieger nach Hause, denn unser Teamgeist war gewachsen. Nachdem wir unser Mittagsmahl verschmaust und ein bisschen geruht hatten, setzten wir unsere (mittlerweile schon mühsame) Suche nach Peach fort. Das Waldlevel ist weitläufig und voller Überraschungen. So teilten wir uns in mehrere Gruppen und erkundeten die ganze Welt. Stundenlang durchstreiften wir Wiesen und Wälder, stolperten über Stock und Stein, rutschten Abgründe hinab und schürften uns an Dornen auf. Es war kein Spaß.. oder zumindest nur in der Theorie ;). Nach einer langen Suche kamen wir endlich ans Ziel und wir trauten unseren Augen kaum, da stand Peach und wurde von uns gerettet. Doch wieder war Bowser zur stelle und forderte uns zum Kampf heraus. Da die Überraschung auf Bowsers Seite lag, konnte er uns diesmal bezwingen. Game over? Zum Glück haben wir mehrere Leben und können die Welt nochmal versuchen. Um den Schmerz und die Schmach aushalten zu können, frönten wir am Abend das Glücksspiel. Mehr oder weniger erfolgreich.

WELT 4 - WASSERWELT

Restart. Dummerweise hat es manche Schwammerl auch mental in das erste Level zurückverfrachtet.  Deswegen mussten wir den unglücklichen Schwammerl Gehen, Reden, Schreiben, Essen und MarioCart fahren wieder beibringen. Was sich tragisch anhört, gestaltete sich sehr amüsant. Als wir alle wieder auf der Höhe waren, konnten wir das Level schnell meistern, da wir es ja schon fast geschafft hatten. Mit einer Wasserbombenschlacht starteten wir in die Wasserwelt. Jene ermüdete uns so sehr, das wir uns viel Freizeit gönnten. Zur Belustigung spielten wir unseren Triumph über Bowser als Theaterstück nach. Es war ein Genuss Bowser scheitern zu sehen ohne wirklich gegen ihn kämpfen zu müssen. Dann tanzten wir noch lange in die Nacht hinein. Die Jüngsten hatten sich schon zu Bett gelegt, als uns die Nachricht erreichte, dass sich Mario, Luigi, Yoshi und Co zerstritten hatten. In der Dunkelheit versuchten wir im großen Chaos Frieden zu stiften. Nach langer Mühe und schon in tiefster Nacht konnten wir alle miteinander versöhnen und somit zufrieden schlafen gehen.

WELT 5 - LAVAWELT

Die Hitze weckte uns schon in aller Früh und brannte auf unserer Haut. Wir waren in der Lavawelt gelandet. In der brütenden Hitze mussten wir unser Können unter Beweis stellen. Ein Ball über die Schnur und Fußball Turnier trieb uns den letzten Tropfen aus den Poren. Doch der Spaß überwog, zumal wir uns immer wieder Abkühlung im Pool verschaffen konnten. Den Nachmittag verbrachten wir Gruppenweise und nutzten ihn zur Entspannung. 

 

Marios Gerede von seiner angebeteten Prinzessin Peach machte vielen unserer Schwammerl ebenfalls Lust auf die Liebe. So veranstalteten wir die traditionsreiche Herzblatt-Show um wallende Gefühle zu erfahren. Zufriedene und weniger zufriedene Paare fanden sich, doch in der anschließenden Disko tanzte ohnehin jeder mit jedem. Love is in the air. <3

WELT 6 - WÜSTENWELT

Noch den Schlaf kaum aus den Augen gerieben und von allgemeinen Gähn Attacken gequält saßen wir vor unseren Müsli-schüsseln und Nutella-Broten. Kaum war der morgendliche Hunger gestillt, machten wir uns bereits auf den Weg die Wüste zu erkunden. Vor allem der Tierwelt wollten wir besondere Aufmerksamkeit schenken. Nach einer einstündigen Fahrt in unserem Jeep kamen wir an. Die Sonne brannte uns bereits um 10 Uhr vormittags dermaßen auf die Köpfe, dass wir unseren Pool vermissten und der Fischteich an dem wir vorbei kamen äußerst einladend wirkte. Im Tierpark Haag, unserer Wüste, erforschten wir Löwen, Tiger und Panther auf dem Raubkatzenpfad, fütterten die exotischsten Ziegen und Schaf-Arten aus Afrika und lösten verschiedenste Rätsel. Auch Wölfe, Bären (Braun-, Nasen-, Wasch- alles dabei), und Vögel gab es zu bewundern. Doch die Hitze machte uns weiterhin zu schaffen und Schatten war hoch geschätzt. Zurück in unserem Camp nutzten wir erst einmal den Pool für eine kühle Erfrischung. Nachdem wir uns die Mägen mit Spaghetti vollgeschlagen hatten kam es zu einem epischen Fußballduell zwischen den ältesten Schwammerl und der Mario-Crew. Sah es zunächst noch nach einem einfachen Sieg für die Cart-Fahrer aus, konnten die ältesten Schwammerl den 2:0 Rückstand noch in ein 3:2 drehen. Das Match zeichnete sich durch große Fairness aus und wurde von allen genossen. Bowser selbst war von dem Spiel so begeistert, dass er den nächsten Schlüssel für das nächste Level von selbst herausrückte.Nach einer weiteren Abkühlung im Pool fanden wir uns alle zum Abendspiel ein. Super Mario Party am Programm. Viele Münzen und Sterne wurden in den verschiedensten Challenges gesammelt. Von kniffligen Rechenaufgaben über Kraftakte bis zu präzisen Geschicklichkeitsübungen meisterten die Schwammerl alles mit Bravour. Zur Abwechslung gingen wir heute früher zu Bett um für den morgigen Finalkampf gut ausgeruht zu sein. Die Spannung geht auf ihren Höhepunkt zu.

WELT 7 - SCHNEEWELT

Nach einer entspannenden Nacht mit einer zusätzlichen Stunde Schlaf, startete ein neuer Tag, der heutige wurde von unserer ältesten Gruppe, den Fledermäusen, geplant.

Am Vormittag fand die traditionelle Fuchsjagd einmal anders statt. Die Fledermäuse flogen in unterschiedliche Himmelsrichtungen aus und ließen sich von Jungscharleitern und Kindern suchen. Allen Gruppen gelang es die eigentlich nachtaktiven Tiere aufzuspüren und die gestellten Aufgaben zu erfüllen.

Gestärkt durch Fischstäbchen widmeten wir uns der Vorbereitung unseres "Bunten Abends", dem Abschlussevent in der Rocky. Jede Gruppe trainierte und verbesserte ihren Beitrag mit Hilfe der Fledermäusen. 

Um den Abend genießen zu können, jedoch auch um aus der Mariowelt zurückkehren zu können, musste Bowser besiegt werden. In drei Spielen gelang es unseren Schwammerl mit Bravour zu gewinnen.

Nun war es endlich so weit und die Show begann. Unsere Jüngsten, die Koalas, präsentierten einen Tanz zu dem aktuellen Hit "Despacito". Kurz darauf probierten unsere Füchse, anfangs vergeblich, eine Rakete zu starten. Erst durch einen ungeschickten Mitarbeiter der Firma gelang das Forschungsprojekt. Noch fasziniert von diesem, zeigten uns die Eisfanten ihr "verrücktes Radio". Gleichzeitig wurden drei Sendungen abgespielt, welche durch den falschen Schnitt für einige Lacher sorgten. Im Showbusiness blieben auch gleich die Eichkätzchen, welche eine Talentshow veranstalteten. Eine Sängerin, ein Tanzpaar und Akrobatik-Künstler zeigten ihr Können. Die Zuschauer durften die letzte Entscheidung über den Sieg treffen.

Nun war der Moment gekommen, vor dem sich alle gefürchtet haben- der Abschied von den Fledermäusen. Nach einer individuell gestalteten Fotopräsentation flossen die ersten Tränen. Kurz wurde die Trauer jedoch unterbrochen. Alle Leiter, aufgeteilt in zwei Gruppen, versuchten sich gegenseitig zu lachen zu bringen. Schnell kamen jedoch die Abschiedstränen zurück. Als Andenken an die 6 Jahre, erhielt jede Fledermaus ein Geschenk und auch die Oberfledermäuse gingen nicht leer aus.

Im Anschluss klang der Abend bei einer mariotastischen Disco aus. 

 

WELT 8 - CLASSIC

Am Abschlusstag teilten wir uns früh in unsere Jungschargruppen ein und begannen mit der Reinigung des Camps. Natürlich gab es wie immer eine Lagerwertung und Gruppenfotos, die im Folgenden bestaunt werden können:

Für uns war es ein gelungenes Lager und wir hoffen auch nächstes Jahr wieder so viele Kinder bei uns begrüßen zu dürfen :-)

 

SCHATZSUCHE auf TORTUGA ISLAND - Jungscharlager 2016

TAG 1 – Eine Karte 6 Teile

Nach langer Reise über stürmische See, vorbei an Kraken, Sirenen und Sandbänken, schifften wir sicher in der Teufelsbucht auf Tortuga Island ein. Noch wussten wir nicht was uns erwartet, waren wir doch nur der mysteriösen Flaschenpost, die von einem legendären Schatz erzählte gefolgt. Der Absender wurde uns jedoch bald bekannt, der berüchtigte Rumtreiber, Piratenkönig und Schatzsucher Jack der Große hatte uns hergelockt. Auch die Meerhexe Tinadalma hatte sich ihm bereits angeschlossen. Mit vereinten Kräften wollten wir uns gemeinsam auf die Suche nach den Schatz von Tortuga  machen. Doch wir hörten Gerüchte, auch andere Piratenbanden hätten sich auf der Insel versteckt. Darum bastelten wir Flaggen, die wir gut sichtbar anbrachten um unser Gebiet zu markieren. Die Flaggen müssen große Wirkung gezeigt haben, denn als wir abends bei Fackellicht und Seemannsgarn beisammen saßen, schlossen sich uns Flemmbart der rötliche, Foxy die listige, Captian Silberzahn, und Schlitzohr Mac Filly an. Bestärkt durch diesen Zuwachs unserer Truppe offenbarte uns Jack, dass er bereits einen von 6 Teilen einer uralten Schatzkarte besaß, die er dem berüchtigten Seeräuber Grimmbert dem Säbelzahn abgenommen hatte. Die 5 anderen Teile müssen irgendwo auf der Insel versteckt sein. Mit vereinten Kräften werden wir sie bestimmt finden.

 

TAG 2 – Von Papageien und Augenklappen

Schon in den frühen Morgenstunden verließen wir unsere kuschligen Kajüten und stärkten uns mit Schiffszwieback. Doch wenn wir uns auch schon wie wilde Seeräuber fühlten mussten wir feststellen, dass wir ganz und gar nicht piratig aussahen.

 

Also knüpften wir fleißig Armbänder, banden uns Augenklappen und Tücher und rissen unsere Kleidung in wohl designte Fetzen. Auch sein Säbel darf einem echten Piraten nicht fehlen. In voller Kluft übten wir das Fechten und andere Piratenqualitäten.

Dass Seeräuber gerne Feste feiern ist bekannt. Doch, dass sie auch hervorragende Tänzer sein müssen (Piratenkodex nach Schlemmbart dem vierten), damit hatten wir nicht gerechnet. Bis in die späte Nacht spielten die Geigen und Dudelsäcke, und wir schwangen unsere Holzbeine, warfen unsere Hüte in die Luft und sangen Schurkenlieder. (Johoho und ne Buddel voll Himbeersaft)

TAG 3 – Ein langer aber erfolgreicher Tag

Am dritten Tag des Seeabenteuers wurden die auszubildenden Piraten von Seeräubern überrascht, die gefährliche Kanonen dabei hatten. Somit begann schon morgendlich die Schlacht um unser Tortuga Hotel. Es stellte sich als feucht fröhliche Angelegenheit heraus, da die Angreifer mit Wasserbomben attackiert wurden. Als wäre nicht schon genug Aufregung, mischte sich auch noch die Marine ein, welche die Piraten gefangen nehmen wollten und somit startete ein Wettlauf ums freie Leben. Um nach diesem anstrengenden Vormittag wieder zu guter Laune zu kommen, überlegten sich die Piraten, Meisterschaften in Ball über die Schnur und Fußball auszutragen. Es war ein harter Wettstreit, bei dem die Ehrgeizigsten und Mutigsten Freibeuter gewannen. Nun waren nicht nur die jüngsten Piraten fix und fertig sondern alle freuten sich darauf, den Abend beim Lagerfeuer ausklingen zu lassen. Wir sangen Lieder, altbewährte und moderne, und den Kleinsten fielen unter dem Schutz des Feuers die Augen zu. Als sich die Piraten auf den Weg zu ihren Kajüten begaben, bereit von dem schönen Tag und dem Kommenden zu träumen, verbreitete sich die Nachricht, dass Glöckchen - die Fee – entführt worden sei. Also beschlossen die furchtlosesten Seeräuber sich im Dunkeln auf die Suche nach Glöckchen zu machen. Sie wurde durch ihr lautes Hilfeschreien schnell gefunden. Die Piraten erfuhren, dass der Grund der Entführung, das Wissen über den Standort der Kiste – in der sich ein weiterer Teil der Schatzkarte befindet - war. Motiviert durch die Befreiung wollten die Piraten noch die verschlossene Kiste aufspüren und erfuhren, dass mächtige Seeräuber den Code zum Öffnen der Kiste kannten. Natürlich wurden diese gefunden und Glöckchen entlockte mit ihren Zauberkräften die Zahlen für das Schloss. Das war aber ein anstrengender Tag, doch alle waren glücklich. Noch schnell ein Mitternachtssnack, bevor die Glieder ganz aufgaben und zwischen den Kissen versanken.

TAG 4 – Das erste mal auf hoher See allein

Als erfahrener Seeräuber ist es wichtig, dass man sich in den sieben Weltmeeren auskennt, wie in seiner eigenen Westentasche. Deswegen gab es Nachhilfe in Ortskunde. Die Karte von unserer Umgebung wurde gelesen, studiert, und eingeprägt. Nun waren die auszubildenden Piraten bereit hinaus aufs Meer geschickt zu werden, um weitere Teile der Schatzkarte zu finden. In Kleingruppen machten sie sich auf den Weg und fanden unterwegs Wanderer, die auch von der Schatzkarte gehört hatten. Jene gaben den suchenden Seeräubern Tipps, wo die Teile versteckt sein könnten. Jedoch mussten sie davor eine Aufgabe lösen oder ihnen einen Gefallen tun. Also sah man am Nachmittag unsere mutigen Freibeuter lustige und verflixte Dinge veranstalten, wie Wasser mit Schwämmen zu transportieren, Geheimschriften zu lösen oder eine Unterkunft für einen heimatlosen Weltenwanderer zu bauen. Dieser Tag schweißte die Kinder besonders zusammen und ab und zu hörte man es leicht knistern in der Luft. Das nahm unserer Susu zum Anlass, und veranstaltete am Abend eine Runde Herzblatt, um die noch sehr schüchternen aber ineinander verliebten Piraten von ihrer gegenseitigen Zuneigung wissen zu lassen. Der Abend war lang, aber zwischendurch sah man immer wieder sich gefundene Pärchen, händchenhaltend zu den Kajüten wandern.

TAG 5 – Nach dem Kampf kommt das Vergnügen

Mittlerweile haben sich auf Tortuga Hotel schon Lager gebildet, die sich gegenseitig rivalisieren. Ein falsches Wort beim Frühstück und die Lager erklärten sich zwischen Brot und Kakao den Krieg. Es war ein harter und langer Kampf und überraschend war, statt einem Sieg und Niederlagen der anderen, fanden die Piraten wieder zusammen und verbündeten sich erneut. Da sie einsahen: „Nur zusammen sind wir stark und können den Schatz finden.“ Der Nachmittag war dem entsprechend relativ ruhig, und die gleichaltrigen Unternahmen gemeinsam etwas mit ihren liebsten Piratenkapitänen. Es wurden neue Mannschaftsuniformen bedruckt, zusammen in Kneipen Abend gegessen oder sogar eine Pinata gebastelt für die abendliche Vergnügung. Da die Piraten die Idee hatten ihre Schätze zu vermehren, wollten sie am Abend noch das Casino besuchen, welches am anderen Ende der Insel lag. Manchen glückte das Vorhaben ihre Schätze wachsen zu lassen, einige Wenige gingen leider leer aus. Doch alle hatten Spaß und genossen das wohlverdiente Süße Buffet dort.

TAG 6 - Die Kartensuche geht weiter

Mittlerweile haben unsere tapferen Piraten in vielen Abenteuern schon 4 Teile der Schatzkarte gefunden. Sie haben den Duft des Erfolges gerochen und sind somit top motiviert noch die letzten zwei Teile der Schatzkarte zu finden. Also packten die Seemänner gleich in der Früh ihre Rucksäcke mit Wasser und Proviant und machten sich auf den Weg die fehlenden Teile zu ergattern. Während der Suche bemerkten die Freibeuter, dass merkwürdige Hinweise und Markierungen auf Tortuga Island verteilt liegen. Die Spürnasen unter den Piraten verfolgten, gepackt von der Neugier, geschickt den Hinweisen, welche sie durch dichte Wälder, Wiesen mit gefährlichen Kühen und Bergspitzen jagten. Zufälligerweise führten alle Zeichen genau zum Tortuga Hotel wo in einem Spalt ein weiterer Teil der Schatzkarte versteckt lag. Die Freude über den Fund war groß! Doch lange Zeit zum Ausruhen war nicht, da Barbaren in das Hotel stürmten und die erschrockenen Piraten zu einem Völkerball und Fußball Wettstreit herausforderten. Die Piraten stimmten zu, da sie siegessicher waren und ihre fast vollständige Schatzkarte nicht den grausamen Barbaren kampflos überlassen wollten. Im Völkerball wurden die Barbaren überlegen geschlagen. Es gab jedoch einige Verletzte, weshalb die Ältesten Seemänner beschlossen alleine in den letzten Wettstreit, das Fußballturnier der Giganten zu ziehen. Dieses verloren leider unsere tapferen Piraten, jedoch waren die Barbaren so zufrieden über das gute Spiel und die Fairness, mit welchem die Piraten ihre Wettkämpfe antreten, dass sie ohne den Versuch die Schatzkarte zu entreißen wieder abzogen. Es wartete nun ein großes Festmahl auf unsere Auszubildenden, denn auf den Essplatten lag der frische Meeresfang. Während dem Essen vertieften sich die Gespräche und die Piratenkapitäne mussten aus ihrem Nähkästchen plaudern. Es wurde dabei auch viel geflunkert, damit die Weltumsegelungsgeschichten noch grandioser klangen. Doch die kleinen Piraten ließen sich nicht täuschen uns wussten fast immer Bescheid, wenn kleine Lügen herausblitzten. Wir Kapitäne wussten es ja schon immer, dass wir eine kluge und wissensbegierige Meute bei unserem Abenteuer dabei haben.

TAG 7 – Das letzte Puzzle und eine riesen Feier

Am siebten Tag wurden die ältesten Piraten in den Rang der Kapitäne aufgenommen und durften jetzt ebenfalls bei der Piratenausbildung mithelfen. Sie wollten die Geschicklichkeit unserer Seemänner trainieren und taten dies bei einem Stationenbetrieb. Plötzlich konnte man ein lautes Jubeln durch Tortuga Hotel hören. Einige wache Seemänner hatten zufällig das letzte Stück der Schatzkarte gefunden und rannten bereits nach draußen um den wahren Schatz zu finden. Es wurde lang gesucht, da die Schatzkiste unter der Erde vergraben lag. Es war ein Freudenschmaus, als die Schatzkiste geöffnet wurde und reiche Schätze sich darin befanden. Ja, man konnte den Schatz essen und ja, er war süß ;). Vor lauter Freude über das gewonnene Abenteuer, wurde beschlossen, den Abend gemeinsam zu feiern. Die erfolgreichen Piraten wollten tanzen und dachten sich Sketches aus, welche sie den Anderen vorführen wollten. Also machten wir uns einen gemütlichen Abend und sahen eine Dokumentation über Füchse, die Nachrichten auf ORFanten, tanzende Eichkätzchen, neulich an der Busstation mit den Eisbären, Mediashop moderiert von den Fledermäusen und hörten 'songs in real life' von den Panthern. Die Piratenkapitäne spielten berühmte Videos von Bloggern nach und gaben Anleitungen zum Nachmachen oder klebten sich Dinge auf den Kopf. Der Abend fand seinen Ausklang in der Disco, wo bis spät in die Nacht gefeiert und viel gelacht wurde.

TAG 8 – Der Anker wird gelichtet

Als die müden Seemänner in der Früh geweckt wurden, konnten sie ihren Augen nicht trauen. Tortuga Hotel wurde gekapert und einige Streiche, wie hunderte Wasserbächer verteilt auf dem Boden oder Rasierschaum beschmierte Türklinken, warteten auf die Piraten. Einige Piraten haben wohl auch so tief und fest geschlafen, dass sie eine Körperbemalung verpasst bekommen haben. Leider ist der achte Tag auch gleichzeitig der letzte Tag und das Schiff wollte zu Mittag auf See stechen um wieder Richtung Heimathafen zu fahren. Also wurde gepackt und geputzt und der Sockenberg in der Fundkiste wuchs immer rascher an. Auf dem Deck wurden die Seemänner dann plötzlich ganz müde und vielen fielen die Augen zu.

Gruppenfotos

IN SIEBEN TAGEN UM DIE WELT - Jungscharlager 2015

Tag 1

Voller Vorfreude und nichts Böses ahnend, traten wir unsere Wette, mit Karol in sieben Tagen alle Kontinente zu bereisen, an. Auf den Weg nach Spanien gab unser Reisebus mitten in der französischen Provence abgeschieden von jeglicher Zivilisation den Geist auf. Der Hyperantrieb war zersplintert (natürlich brauchen wir einen Hyperantrieb, wie kommt man sonst in sieben Tagen um die Welt?). Zum Glück befanden wir uns auf den Privatgrund des französischen Grafen Monsieur Undestrois (gesprochen Ödötrö), der hier mit seinem Buttler Florin Fromagge einen Kaffee genoss. Da er selbst einst die Welt bereiste fühlte er sich danach, uns mit Kost und Logis zu versorgen. Er  lud uns zum beliebten, traditionell französischem Spiel, die Käsejagd ein. Es war ein großer Erfolg für die Abenteurer. Nach dem Essen offenbarten wir dem Monsieur unsere optimistischen Reisepläne und gepackt von seinen Jugenderinnerungen erklärte er sich bereit, uns zu begleiten. So zogen wir mitten in der Nacht mit Fackeln ausgerüstet in den nächsten größeren Ort, mit guter Verkehrsverbindung. Die Zeit vertrieb Florin Fromagge uns mit Gruselgeschichten aus der Gegend.

Tag 2

Gleich in der Früh nahmen wir den ersten Flieger Richtung Asien.  Unser Flugzeug stürzte mitten im pazifischen Ozean ab und mit viel Glück und Mut retteten wir uns an den Strand. Dort trafen wir die Geisha Mulan Li, welche uns freudig aufnahm. Da wir beim Absturz all unsere Ausrüstung zurücklassen mussten, bauten wir Kompass, Fernrohr und was sonst noch zum Abenteurern benötigt wird, mit viel Fleiß. Mulan Li wollte uns ihre reiche Kultur näher bringen und unterwies uns in der uralten Kunst der Geishas. Die Ausbildung war hart, aber wir meisterten von Teezeremonie bis zum Fächertanz alles mit Grazie. Den gebürtigen Franzosen war es noch ein Anliegen, dass die Reisegruppe näher zueinander findet ;) So veranstalteten wir am Abend die beliebte Show Herzblatt. Vier Paare fanden zueinander und man sah sie noch den ganzen Abend eng umschlungen tanzend.

Tag 3

Vom Südlichsten Punkt Asiens nahmen wir ein Ruderboot und ruderten, und ruderten, und ruderten... Nach schier endloser Zeit fanden wir uns an der australischen Küste wieder und machten uns sofort auf die Suche nach Zivilisation und wanderten dabei durch die Wüste Australiens. Dabei bewältigten wir einen Parcours aus Kakteen, sprangen über eine Schlucht und prügelten uns mit einer Horde wilder Kojoten. Nach endloser Wanderung, knapp vor dem Aufgeben, fanden wir eine erfrischend traumhafte Oase und gönnten uns eine gute Zeit. Am Abend feierten wir unseren erfolgreichen Tag. Tanzten fröhlich in die Nacht hinein und fielen erschöpft in die Betten.

Tag 4

In aller Frühe fuhren wir mit dem Kanu von Australien bis zum Südpol (diesmal ohne Bruchlandung), da uns dort ein Forscherteam erwartete. Jene sind jedoch in Not geraten und waren voneinander getrennt. So mussten wir sie erst einzeln ausfindig machen und ihnen zu Hilfe eilen. Jeder einzelne besaß wichtiges Insider-Wissen über den Südpol, und mit allen Hinweisen vereint fanden wir uns gefahrlos zurecht und fanden sogar einen Schatz. Als wir endlich im Basislager angelangt waren und langsam wieder auftauten bemerkten wir, dass unsere Wasservorräte erschöpft waren. Der Wassertransport stellte sich als große Herausforderung dar und wir wurden dabei nasser als gedacht. Also wärmten wir unsere Glieder an einem großen Lagerfeuer und speisten Steckerlbrot. Morgen geht es nach Afrika und die ältesten Abenteurer erkundeten am Abend noch den sichersten Weg dorthin und trafen dabei sechs Stämme, mit welchen sie noch bis weit in die Nacht im Wald unterwegs waren.

Tag 5

In der Früh nahmen wir zeitig das Flugzeug nach Afrika. Wir hatten uns vorgenommen, vom nördlichsten Punkt zum südlichsten zu wandern und dabei die Gegend zu erkunden. Zu allererst mussten wir einen gefährlichen und mühsamen Gebirgspass überwinden. Zum Glück haben Sherpas Spuren gelegt, welche uns die Reise erleichterten und uns sicher über den Pass brachten. Wir kamen gut in einem Dorf bei einer Raststation an, wo uns leckeres Essen erwartete. Nach einer kurzen Erholungspause ging es auch schon weiter, denn viel Zeit hatten wir für die Reise durch Afrika nicht. In dem Dorf hielten sich viele Kameltreiber auf, welche bereit waren uns für Gegenleistung kräftige und starke Kamele bereitzustellen. Der Ritt machte sehr viel Spaß und die Abenteurer vertrieben sich die Zeit ihren Reiseleitern Aufgaben zu stellen und in Wettbewerb zu schicken. Zeitig und gut gelaunt erreichten wir den Hafen, an welchen wir morgen ablegen werden..

Tag 6

In der Früh stellten wir mit Schrecken fest, dass unser Boot ein Leck hatte, also schnallten wir die Schwimmflügerl an und schwammen munter los nach Südamerika. Dort fanden zurzeit die Fußball sowie Ball-über-die-Schnur Weltmeisterschaften statt. Wir lieferten uns ein spannendes Match und die Kontinente Asien in Ball-über-die-Schnur sowie Australien in Fußball gewannen mit viel Ehrgeiz, Kampfgeist und Teamgeist. Leider war das Wetter regnerisch und so zogen wir uns am Nachmittag zurück und verbrachten die Zeit mit unseren engsten und auf der Reise neu dazu gewonnenen Freunden mit basteln und spielen. Am Abend gingen wir ins Casino. Die spanische Beschriftung der Glücksspiele verwirrte uns zuallererst, doch dies hielt die Spiellaune nicht auf. Das Geld blieb zwar nicht in den Taschen, aber trotzdem legten wir alle zusammen um uns zum Trost jede menge Süßigkeiten zu kaufen.

Tag 7

Unsere Reise neigte sich langsam dem Ende zu. Nach einer langen Zugfahrt nach Norden wurden wir vom Fremdenführer Frank mit amerkanischem Charm begrüßt. Frank war außerdem ein berühmter Regisseur der uns sofort ein Casting in Hollywood verschaffte. Alle Abenteuer überraschten mit versteckem schuauspielerischen Talent und brillierten. So von der Kreativität gepackt war es nicht verwunderlich, dass die Vorbereitungen für die Abendshow den ganzen Tag in Anspruch nahmen. Viel Gelächter und erstaunte Geischter waren die Folge. Bei der Aftershowparty ließen wir es dann bis spät in die Nacht gehörig krachen.

Tag 8

Die Woche ist um! Wie schnell die Zeit doch vergeht, wenn man ständig unterwegs ist. Die vielen neuen Eindrücke und die tolle Stimmung ließen die Zeit wie im Flug vergehn. Doch bevor die Rückreise angetreten werden konnte mussten wir das Chaos von der gestrigen Party bereinigen. In clevere Putztrupps unterteilt meisterten wir auch diese Aufgabe mit bravour. Die Busfahrt zurück in die schönste Stadt der Welt verschliefen die meisten. Was nehmen wir mit von der Reise um die ganze Welt? Ich darf hier einige unserer Abenteurer zitieren die das Erlebnis in ein Wort fassen sollten. "Freundschaft", "Spaß", "Spiel", "Erlebnis", "Lachen", "neue Freunde", "Zusammenhalt", "Supergeil"

An dieser Stelle auch von mir und allen Leitern ein großes Lob und Dankeschön an alle Jungscharkinder, die mit großer Motivation und Freude auch uns eine unvergessliche Woche beschert haben. Macht weiter so!


Rückblick auf das Jungscharlager 2013

Ritter, Hofdamen, Schmiede, Zauberer ...

...aber auch Räuberrotten und drachenbluttrinkende Kobolde tummelten sich dieses Jahr im mittelalterlich geschmückten Laussa (umbenannt in Fáucha). Gerade erst angekommen, waren bereits Mut und Tapferkeit gefragt. Mit vereinten Kräften schlugen wir den gefürchteten Schwarzen Ritter in die Flucht und gelobten den Rittertugenden (Fairness, Loyalität aber auch Zähneputzen und Zimmerruhe sind für jeden Ritter von Rang essentiell) nicht untreu zu werden. Bei Einbruch der Dunkelheit zogen wir mit unseren Fackeln aus, das Gebiet zu erkunden. Unser Minnesänger „Jakob von der Trauerweide“ aber auch „Flobus der Zauberer“ erquickten uns mit fesselnden Geschichten und Gesängen aus alter Zeit. Am nächsten Morgen wagten sich unsere AbenteurerInnen zu Pferd, mit Schwert und selbstgemachtem Bogen gerüstet, durch ein Labyrinth von Prüfungen und Aufgaben die oft nur mit Köpfchen zu bestehen waren. Nach einem emotionalen, an Epik kaum zu überbietenden Völkerballwettstreit, ruhten wir unsere müden Glieder aus und versammelten uns am knisternden Lagerfeuer um gemeinsam zu singen. Kaum hatte der Hahn gekräht, legten dienunmehr geprüften RitterInnen das Schwert beiseite und schwangen stattdessen Pinsel, Kleister und Schere, um, wie es unsere Minnesänger ausdrückten: „ihrem tugendhaften Inneren ein angemessen stattliches Äußeres zur Seite zu stellen“. Und sie konnten sich sehen lassen mit glänzender Rüstung, poliertem Schild und der heroischsten Pose die möglich war. Da bei so viel Fleiß auch Zeit für die Liebe bleiben muss, veranstaltete der Burgherr kurzerhand eine lustige Partnersuche die so treffend „Ritter sucht Burgfräulein“ tituliert wurde. Nicht endender Beifall aus dem Publikum und hochrote Köpfe bei den glücklich Zusammengeführten waren die Folge. Die Sonne hatte sich schon verabschiedet als die ältesten und erfahrensten Ritter in den finsteren Wald zogen um grausame Kobolde zu bekämpfen. Zu unserem Entsetzen stellten wir am nächsten Tag fest: die Pest ist ausgebrochen (auch das noch). Einzig das rare Drachenblut, das die Waldschrate horten, konnte uns retten. Doch unsere Ritter jagten den Hinweisen der kleinen Biester über Wiesen und Wälder nach, bis sie das begehrte Heilmittel herausrückten. Auch Regen konnte unsere Hochstimmung nicht senken. In der heimeligen Ritterstube lauschten wir dem Prasseln an den Fenstern und frönten dem Schauspiel von Wortwettstreit, Gesang und Witz. Daraufhin wurde zum Tanz im Ballsaal gebeten, und noch heute spricht man an regnerischen Tagen davon, wie die Ritter von Fáucha feiern konnten. Langsam wurde allen bewusst, dass die Zeit reif war, auszuziehen und auch anderen die Tugenden Fáuchas näherzubringen. So genossen wir unseren letzten gemeinsamen Abend bei einer großen Tafel mit Fressgelage, Tanz, Schaukämpfen und Zauberei und gingen, ich darf hier wieder unseren Minnesänger zitieren, „mit dem frohen Gefühl, gemeinsam viel erreicht und dabei auch noch unverschämt viel Spaß gehabt zu haben“, zu Bett. Wie immer war es auch für die JungscharbegleiterInnen eine große Freude das Lager zu planen und zu gestalten und natürlich auch kräftig mitzuspielen, um das „Kind sein“ nicht zu verlernen. Wir freuen uns über jedes Kind das zu uns in die Jungschargemeinschaft kommen möchte und natürlich auch über jedes neue Gesicht in Laussa am Jungscharlager 2014.

Florian (Flobus der Bärtige)