Jungschar-LAGER

SCHATZSUCHE auf TORTUGA ISLAND - Jungscharlager 2016

TAG 1 – Eine Karte 6 Teile

Nach langer Reise über stürmische See, vorbei an Kraken, Sirenen und Sandbänken, schifften wir sicher in der Teufelsbucht auf Tortuga Island ein. Noch wussten wir nicht was uns erwartet, waren wir doch nur der mysteriösen Flaschenpost, die von einem legendären Schatz erzählte gefolgt. Der Absender wurde uns jedoch bald bekannt, der berüchtigte Rumtreiber, Piratenkönig und Schatzsucher Jack der Große hatte uns hergelockt. Auch die Meerhexe Tinadalma hatte sich ihm bereits angeschlossen. Mit vereinten Kräften wollten wir uns gemeinsam auf die Suche nach den Schatz von Tortuga  machen. Doch wir hörten Gerüchte, auch andere Piratenbanden hätten sich auf der Insel versteckt. Darum bastelten wir Flaggen, die wir gut sichtbar anbrachten um unser Gebiet zu markieren. Die Flaggen müssen große Wirkung gezeigt haben, denn als wir abends bei Fackellicht und Seemannsgarn beisammen saßen, schlossen sich uns Flemmbart der rötliche, Foxy die listige, Captian Silberzahn, und Schlitzohr Mac Filly an. Bestärkt durch diesen Zuwachs unserer Truppe offenbarte uns Jack, dass er bereits einen von 6 Teilen einer uralten Schatzkarte besaß, die er dem berüchtigten Seeräuber Grimmbert dem Säbelzahn abgenommen hatte. Die 5 anderen Teile müssen irgendwo auf der Insel versteckt sein. Mit vereinten Kräften werden wir sie bestimmt finden.

 

TAG 2 – Von Papageien und Augenklappen

Schon in den frühen Morgenstunden verließen wir unsere kuschligen Kajüten und stärkten uns mit Schiffszwieback. Doch wenn wir uns auch schon wie wilde Seeräuber fühlten mussten wir feststellen, dass wir ganz und gar nicht piratig aussahen.

 

Also knüpften wir fleißig Armbänder, banden uns Augenklappen und Tücher und rissen unsere Kleidung in wohl designte Fetzen. Auch sein Säbel darf einem echten Piraten nicht fehlen. In voller Kluft übten wir das Fechten und andere Piratenqualitäten.

Dass Seeräuber gerne Feste feiern ist bekannt. Doch, dass sie auch hervorragende Tänzer sein müssen (Piratenkodex nach Schlemmbart dem vierten), damit hatten wir nicht gerechnet. Bis in die späte Nacht spielten die Geigen und Dudelsäcke, und wir schwangen unsere Holzbeine, warfen unsere Hüte in die Luft und sangen Schurkenlieder. (Johoho und ne Buddel voll Himbeersaft)

TAG 3 – Ein langer aber erfolgreicher Tag

Am dritten Tag des Seeabenteuers wurden die auszubildenden Piraten von Seeräubern überrascht, die gefährliche Kanonen dabei hatten. Somit begann schon morgendlich die Schlacht um unser Tortuga Hotel. Es stellte sich als feucht fröhliche Angelegenheit heraus, da die Angreifer mit Wasserbomben attackiert wurden. Als wäre nicht schon genug Aufregung, mischte sich auch noch die Marine ein, welche die Piraten gefangen nehmen wollten und somit startete ein Wettlauf ums freie Leben. Um nach diesem anstrengenden Vormittag wieder zu guter Laune zu kommen, überlegten sich die Piraten, Meisterschaften in Ball über die Schnur und Fußball auszutragen. Es war ein harter Wettstreit, bei dem die Ehrgeizigsten und Mutigsten Freibeuter gewannen. Nun waren nicht nur die jüngsten Piraten fix und fertig sondern alle freuten sich darauf, den Abend beim Lagerfeuer ausklingen zu lassen. Wir sangen Lieder, altbewährte und moderne, und den Kleinsten fielen unter dem Schutz des Feuers die Augen zu. Als sich die Piraten auf den Weg zu ihren Kajüten begaben, bereit von dem schönen Tag und dem Kommenden zu träumen, verbreitete sich die Nachricht, dass Glöckchen - die Fee – entführt worden sei. Also beschlossen die furchtlosesten Seeräuber sich im Dunkeln auf die Suche nach Glöckchen zu machen. Sie wurde durch ihr lautes Hilfeschreien schnell gefunden. Die Piraten erfuhren, dass der Grund der Entführung, das Wissen über den Standort der Kiste – in der sich ein weiterer Teil der Schatzkarte befindet - war. Motiviert durch die Befreiung wollten die Piraten noch die verschlossene Kiste aufspüren und erfuhren, dass mächtige Seeräuber den Code zum Öffnen der Kiste kannten. Natürlich wurden diese gefunden und Glöckchen entlockte mit ihren Zauberkräften die Zahlen für das Schloss. Das war aber ein anstrengender Tag, doch alle waren glücklich. Noch schnell ein Mitternachtssnack, bevor die Glieder ganz aufgaben und zwischen den Kissen versanken.

TAG 4 – Das erste mal auf hoher See allein

Als erfahrener Seeräuber ist es wichtig, dass man sich in den sieben Weltmeeren auskennt, wie in seiner eigenen Westentasche. Deswegen gab es Nachhilfe in Ortskunde. Die Karte von unserer Umgebung wurde gelesen, studiert, und eingeprägt. Nun waren die auszubildenden Piraten bereit hinaus aufs Meer geschickt zu werden, um weitere Teile der Schatzkarte zu finden. In Kleingruppen machten sie sich auf den Weg und fanden unterwegs Wanderer, die auch von der Schatzkarte gehört hatten. Jene gaben den suchenden Seeräubern Tipps, wo die Teile versteckt sein könnten. Jedoch mussten sie davor eine Aufgabe lösen oder ihnen einen Gefallen tun. Also sah man am Nachmittag unsere mutigen Freibeuter lustige und verflixte Dinge veranstalten, wie Wasser mit Schwämmen zu transportieren, Geheimschriften zu lösen oder eine Unterkunft für einen heimatlosen Weltenwanderer zu bauen. Dieser Tag schweißte die Kinder besonders zusammen und ab und zu hörte man es leicht knistern in der Luft. Das nahm unserer Susu zum Anlass, und veranstaltete am Abend eine Runde Herzblatt, um die noch sehr schüchternen aber ineinander verliebten Piraten von ihrer gegenseitigen Zuneigung wissen zu lassen. Der Abend war lang, aber zwischendurch sah man immer wieder sich gefundene Pärchen, händchenhaltend zu den Kajüten wandern.

TAG 5 – Nach dem Kampf kommt das Vergnügen

Mittlerweile haben sich auf Tortuga Hotel schon Lager gebildet, die sich gegenseitig rivalisieren. Ein falsches Wort beim Frühstück und die Lager erklärten sich zwischen Brot und Kakao den Krieg. Es war ein harter und langer Kampf und überraschend war, statt einem Sieg und Niederlagen der anderen, fanden die Piraten wieder zusammen und verbündeten sich erneut. Da sie einsahen: „Nur zusammen sind wir stark und können den Schatz finden.“ Der Nachmittag war dem entsprechend relativ ruhig, und die gleichaltrigen Unternahmen gemeinsam etwas mit ihren liebsten Piratenkapitänen. Es wurden neue Mannschaftsuniformen bedruckt, zusammen in Kneipen Abend gegessen oder sogar eine Pinata gebastelt für die abendliche Vergnügung. Da die Piraten die Idee hatten ihre Schätze zu vermehren, wollten sie am Abend noch das Casino besuchen, welches am anderen Ende der Insel lag. Manchen glückte das Vorhaben ihre Schätze wachsen zu lassen, einige Wenige gingen leider leer aus. Doch alle hatten Spaß und genossen das wohlverdiente Süße Buffet dort.

TAG 6 - Die Kartensuche geht weiter

Mittlerweile haben unsere tapferen Piraten in vielen Abenteuern schon 4 Teile der Schatzkarte gefunden. Sie haben den Duft des Erfolges gerochen und sind somit top motiviert noch die letzten zwei Teile der Schatzkarte zu finden. Also packten die Seemänner gleich in der Früh ihre Rucksäcke mit Wasser und Proviant und machten sich auf den Weg die fehlenden Teile zu ergattern. Während der Suche bemerkten die Freibeuter, dass merkwürdige Hinweise und Markierungen auf Tortuga Island verteilt liegen. Die Spürnasen unter den Piraten verfolgten, gepackt von der Neugier, geschickt den Hinweisen, welche sie durch dichte Wälder, Wiesen mit gefährlichen Kühen und Bergspitzen jagten. Zufälligerweise führten alle Zeichen genau zum Tortuga Hotel wo in einem Spalt ein weiterer Teil der Schatzkarte versteckt lag. Die Freude über den Fund war groß! Doch lange Zeit zum Ausruhen war nicht, da Barbaren in das Hotel stürmten und die erschrockenen Piraten zu einem Völkerball und Fußball Wettstreit herausforderten. Die Piraten stimmten zu, da sie siegessicher waren und ihre fast vollständige Schatzkarte nicht den grausamen Barbaren kampflos überlassen wollten. Im Völkerball wurden die Barbaren überlegen geschlagen. Es gab jedoch einige Verletzte, weshalb die Ältesten Seemänner beschlossen alleine in den letzten Wettstreit, das Fußballturnier der Giganten zu ziehen. Dieses verloren leider unsere tapferen Piraten, jedoch waren die Barbaren so zufrieden über das gute Spiel und die Fairness, mit welchem die Piraten ihre Wettkämpfe antreten, dass sie ohne den Versuch die Schatzkarte zu entreißen wieder abzogen. Es wartete nun ein großes Festmahl auf unsere Auszubildenden, denn auf den Essplatten lag der frische Meeresfang. Während dem Essen vertieften sich die Gespräche und die Piratenkapitäne mussten aus ihrem Nähkästchen plaudern. Es wurde dabei auch viel geflunkert, damit die Weltumsegelungsgeschichten noch grandioser klangen. Doch die kleinen Piraten ließen sich nicht täuschen uns wussten fast immer Bescheid, wenn kleine Lügen herausblitzten. Wir Kapitäne wussten es ja schon immer, dass wir eine kluge und wissensbegierige Meute bei unserem Abenteuer dabei haben.

TAG 7 – Das letzte Puzzle und eine riesen Feier

Am siebten Tag wurden die ältesten Piraten in den Rang der Kapitäne aufgenommen und durften jetzt ebenfalls bei der Piratenausbildung mithelfen. Sie wollten die Geschicklichkeit unserer Seemänner trainieren und taten dies bei einem Stationenbetrieb. Plötzlich konnte man ein lautes Jubeln durch Tortuga Hotel hören. Einige wache Seemänner hatten zufällig das letzte Stück der Schatzkarte gefunden und rannten bereits nach draußen um den wahren Schatz zu finden. Es wurde lang gesucht, da die Schatzkiste unter der Erde vergraben lag. Es war ein Freudenschmaus, als die Schatzkiste geöffnet wurde und reiche Schätze sich darin befanden. Ja, man konnte den Schatz essen und ja, er war süß ;). Vor lauter Freude über das gewonnene Abenteuer, wurde beschlossen, den Abend gemeinsam zu feiern. Die erfolgreichen Piraten wollten tanzen und dachten sich Sketches aus, welche sie den Anderen vorführen wollten. Also machten wir uns einen gemütlichen Abend und sahen eine Dokumentation über Füchse, die Nachrichten auf ORFanten, tanzende Eichkätzchen, neulich an der Busstation mit den Eisbären, Mediashop moderiert von den Fledermäusen und hörten 'songs in real life' von den Panthern. Die Piratenkapitäne spielten berühmte Videos von Bloggern nach und gaben Anleitungen zum Nachmachen oder klebten sich Dinge auf den Kopf. Der Abend fand seinen Ausklang in der Disco, wo bis spät in die Nacht gefeiert und viel gelacht wurde.

TAG 8 – Der Anker wird gelichtet

Als die müden Seemänner in der Früh geweckt wurden, konnten sie ihren Augen nicht trauen. Tortuga Hotel wurde gekapert und einige Streiche, wie hunderte Wasserbächer verteilt auf dem Boden oder Rasierschaum beschmierte Türklinken, warteten auf die Piraten. Einige Piraten haben wohl auch so tief und fest geschlafen, dass sie eine Körperbemalung verpasst bekommen haben. Leider ist der achte Tag auch gleichzeitig der letzte Tag und das Schiff wollte zu Mittag auf See stechen um wieder Richtung Heimathafen zu fahren. Also wurde gepackt und geputzt und der Sockenberg in der Fundkiste wuchs immer rascher an. Auf dem Deck wurden die Seemänner dann plötzlich ganz müde und vielen fielen die Augen zu.

Gruppenfotos

IN SIEBEN TAGEN UM DIE WELT - Jungscharlager 2015

Tag 1

Voller Vorfreude und nichts Böses ahnend, traten wir unsere Wette, mit Karol in sieben Tagen alle Kontinente zu bereisen, an. Auf den Weg nach Spanien gab unser Reisebus mitten in der französischen Provence abgeschieden von jeglicher Zivilisation den Geist auf. Der Hyperantrieb war zersplintert (natürlich brauchen wir einen Hyperantrieb, wie kommt man sonst in sieben Tagen um die Welt?). Zum Glück befanden wir uns auf den Privatgrund des französischen Grafen Monsieur Undestrois (gesprochen Ödötrö), der hier mit seinem Buttler Florin Fromagge einen Kaffee genoss. Da er selbst einst die Welt bereiste fühlte er sich danach, uns mit Kost und Logis zu versorgen. Er  lud uns zum beliebten, traditionell französischem Spiel, die Käsejagd ein. Es war ein großer Erfolg für die Abenteurer. Nach dem Essen offenbarten wir dem Monsieur unsere optimistischen Reisepläne und gepackt von seinen Jugenderinnerungen erklärte er sich bereit, uns zu begleiten. So zogen wir mitten in der Nacht mit Fackeln ausgerüstet in den nächsten größeren Ort, mit guter Verkehrsverbindung. Die Zeit vertrieb Florin Fromagge uns mit Gruselgeschichten aus der Gegend.

Tag 2

Gleich in der Früh nahmen wir den ersten Flieger Richtung Asien.  Unser Flugzeug stürzte mitten im pazifischen Ozean ab und mit viel Glück und Mut retteten wir uns an den Strand. Dort trafen wir die Geisha Mulan Li, welche uns freudig aufnahm. Da wir beim Absturz all unsere Ausrüstung zurücklassen mussten, bauten wir Kompass, Fernrohr und was sonst noch zum Abenteurern benötigt wird, mit viel Fleiß. Mulan Li wollte uns ihre reiche Kultur näher bringen und unterwies uns in der uralten Kunst der Geishas. Die Ausbildung war hart, aber wir meisterten von Teezeremonie bis zum Fächertanz alles mit Grazie. Den gebürtigen Franzosen war es noch ein Anliegen, dass die Reisegruppe näher zueinander findet ;) So veranstalteten wir am Abend die beliebte Show Herzblatt. Vier Paare fanden zueinander und man sah sie noch den ganzen Abend eng umschlungen tanzend.

Tag 3

Vom Südlichsten Punkt Asiens nahmen wir ein Ruderboot und ruderten, und ruderten, und ruderten... Nach schier endloser Zeit fanden wir uns an der australischen Küste wieder und machten uns sofort auf die Suche nach Zivilisation und wanderten dabei durch die Wüste Australiens. Dabei bewältigten wir einen Parcours aus Kakteen, sprangen über eine Schlucht und prügelten uns mit einer Horde wilder Kojoten. Nach endloser Wanderung, knapp vor dem Aufgeben, fanden wir eine erfrischend traumhafte Oase und gönnten uns eine gute Zeit. Am Abend feierten wir unseren erfolgreichen Tag. Tanzten fröhlich in die Nacht hinein und fielen erschöpft in die Betten.

Tag 4

In aller Frühe fuhren wir mit dem Kanu von Australien bis zum Südpol (diesmal ohne Bruchlandung), da uns dort ein Forscherteam erwartete. Jene sind jedoch in Not geraten und waren voneinander getrennt. So mussten wir sie erst einzeln ausfindig machen und ihnen zu Hilfe eilen. Jeder einzelne besaß wichtiges Insider-Wissen über den Südpol, und mit allen Hinweisen vereint fanden wir uns gefahrlos zurecht und fanden sogar einen Schatz. Als wir endlich im Basislager angelangt waren und langsam wieder auftauten bemerkten wir, dass unsere Wasservorräte erschöpft waren. Der Wassertransport stellte sich als große Herausforderung dar und wir wurden dabei nasser als gedacht. Also wärmten wir unsere Glieder an einem großen Lagerfeuer und speisten Steckerlbrot. Morgen geht es nach Afrika und die ältesten Abenteurer erkundeten am Abend noch den sichersten Weg dorthin und trafen dabei sechs Stämme, mit welchen sie noch bis weit in die Nacht im Wald unterwegs waren.

Tag 5

In der Früh nahmen wir zeitig das Flugzeug nach Afrika. Wir hatten uns vorgenommen, vom nördlichsten Punkt zum südlichsten zu wandern und dabei die Gegend zu erkunden. Zu allererst mussten wir einen gefährlichen und mühsamen Gebirgspass überwinden. Zum Glück haben Sherpas Spuren gelegt, welche uns die Reise erleichterten und uns sicher über den Pass brachten. Wir kamen gut in einem Dorf bei einer Raststation an, wo uns leckeres Essen erwartete. Nach einer kurzen Erholungspause ging es auch schon weiter, denn viel Zeit hatten wir für die Reise durch Afrika nicht. In dem Dorf hielten sich viele Kameltreiber auf, welche bereit waren uns für Gegenleistung kräftige und starke Kamele bereitzustellen. Der Ritt machte sehr viel Spaß und die Abenteurer vertrieben sich die Zeit ihren Reiseleitern Aufgaben zu stellen und in Wettbewerb zu schicken. Zeitig und gut gelaunt erreichten wir den Hafen, an welchen wir morgen ablegen werden..

Tag 6

In der Früh stellten wir mit Schrecken fest, dass unser Boot ein Leck hatte, also schnallten wir die Schwimmflügerl an und schwammen munter los nach Südamerika. Dort fanden zurzeit die Fußball sowie Ball-über-die-Schnur Weltmeisterschaften statt. Wir lieferten uns ein spannendes Match und die Kontinente Asien in Ball-über-die-Schnur sowie Australien in Fußball gewannen mit viel Ehrgeiz, Kampfgeist und Teamgeist. Leider war das Wetter regnerisch und so zogen wir uns am Nachmittag zurück und verbrachten die Zeit mit unseren engsten und auf der Reise neu dazu gewonnenen Freunden mit basteln und spielen. Am Abend gingen wir ins Casino. Die spanische Beschriftung der Glücksspiele verwirrte uns zuallererst, doch dies hielt die Spiellaune nicht auf. Das Geld blieb zwar nicht in den Taschen, aber trotzdem legten wir alle zusammen um uns zum Trost jede menge Süßigkeiten zu kaufen.

Tag 7

Unsere Reise neigte sich langsam dem Ende zu. Nach einer langen Zugfahrt nach Norden wurden wir vom Fremdenführer Frank mit amerkanischem Charm begrüßt. Frank war außerdem ein berühmter Regisseur der uns sofort ein Casting in Hollywood verschaffte. Alle Abenteuer überraschten mit versteckem schuauspielerischen Talent und brillierten. So von der Kreativität gepackt war es nicht verwunderlich, dass die Vorbereitungen für die Abendshow den ganzen Tag in Anspruch nahmen. Viel Gelächter und erstaunte Geischter waren die Folge. Bei der Aftershowparty ließen wir es dann bis spät in die Nacht gehörig krachen.

Tag 8

Die Woche ist um! Wie schnell die Zeit doch vergeht, wenn man ständig unterwegs ist. Die vielen neuen Eindrücke und die tolle Stimmung ließen die Zeit wie im Flug vergehn. Doch bevor die Rückreise angetreten werden konnte mussten wir das Chaos von der gestrigen Party bereinigen. In clevere Putztrupps unterteilt meisterten wir auch diese Aufgabe mit bravour. Die Busfahrt zurück in die schönste Stadt der Welt verschliefen die meisten. Was nehmen wir mit von der Reise um die ganze Welt? Ich darf hier einige unserer Abenteurer zitieren die das Erlebnis in ein Wort fassen sollten. "Freundschaft", "Spaß", "Spiel", "Erlebnis", "Lachen", "neue Freunde", "Zusammenhalt", "Supergeil"

An dieser Stelle auch von mir und allen Leitern ein großes Lob und Dankeschön an alle Jungscharkinder, die mit großer Motivation und Freude auch uns eine unvergessliche Woche beschert haben. Macht weiter so!


Rückblick auf das Jungscharlager 2013

Ritter, Hofdamen, Schmiede, Zauberer ...

...aber auch Räuberrotten und drachenbluttrinkende Kobolde tummelten sich dieses Jahr im mittelalterlich geschmückten Laussa (umbenannt in Fáucha). Gerade erst angekommen, waren bereits Mut und Tapferkeit gefragt. Mit vereinten Kräften schlugen wir den gefürchteten Schwarzen Ritter in die Flucht und gelobten den Rittertugenden (Fairness, Loyalität aber auch Zähneputzen und Zimmerruhe sind für jeden Ritter von Rang essentiell) nicht untreu zu werden. Bei Einbruch der Dunkelheit zogen wir mit unseren Fackeln aus, das Gebiet zu erkunden. Unser Minnesänger „Jakob von der Trauerweide“ aber auch „Flobus der Zauberer“ erquickten uns mit fesselnden Geschichten und Gesängen aus alter Zeit. Am nächsten Morgen wagten sich unsere AbenteurerInnen zu Pferd, mit Schwert und selbstgemachtem Bogen gerüstet, durch ein Labyrinth von Prüfungen und Aufgaben die oft nur mit Köpfchen zu bestehen waren. Nach einem emotionalen, an Epik kaum zu überbietenden Völkerballwettstreit, ruhten wir unsere müden Glieder aus und versammelten uns am knisternden Lagerfeuer um gemeinsam zu singen. Kaum hatte der Hahn gekräht, legten dienunmehr geprüften RitterInnen das Schwert beiseite und schwangen stattdessen Pinsel, Kleister und Schere, um, wie es unsere Minnesänger ausdrückten: „ihrem tugendhaften Inneren ein angemessen stattliches Äußeres zur Seite zu stellen“. Und sie konnten sich sehen lassen mit glänzender Rüstung, poliertem Schild und der heroischsten Pose die möglich war. Da bei so viel Fleiß auch Zeit für die Liebe bleiben muss, veranstaltete der Burgherr kurzerhand eine lustige Partnersuche die so treffend „Ritter sucht Burgfräulein“ tituliert wurde. Nicht endender Beifall aus dem Publikum und hochrote Köpfe bei den glücklich Zusammengeführten waren die Folge. Die Sonne hatte sich schon verabschiedet als die ältesten und erfahrensten Ritter in den finsteren Wald zogen um grausame Kobolde zu bekämpfen. Zu unserem Entsetzen stellten wir am nächsten Tag fest: die Pest ist ausgebrochen (auch das noch). Einzig das rare Drachenblut, das die Waldschrate horten, konnte uns retten. Doch unsere Ritter jagten den Hinweisen der kleinen Biester über Wiesen und Wälder nach, bis sie das begehrte Heilmittel herausrückten. Auch Regen konnte unsere Hochstimmung nicht senken. In der heimeligen Ritterstube lauschten wir dem Prasseln an den Fenstern und frönten dem Schauspiel von Wortwettstreit, Gesang und Witz. Daraufhin wurde zum Tanz im Ballsaal gebeten, und noch heute spricht man an regnerischen Tagen davon, wie die Ritter von Fáucha feiern konnten. Langsam wurde allen bewusst, dass die Zeit reif war, auszuziehen und auch anderen die Tugenden Fáuchas näherzubringen. So genossen wir unseren letzten gemeinsamen Abend bei einer großen Tafel mit Fressgelage, Tanz, Schaukämpfen und Zauberei und gingen, ich darf hier wieder unseren Minnesänger zitieren, „mit dem frohen Gefühl, gemeinsam viel erreicht und dabei auch noch unverschämt viel Spaß gehabt zu haben“, zu Bett. Wie immer war es auch für die JungscharbegleiterInnen eine große Freude das Lager zu planen und zu gestalten und natürlich auch kräftig mitzuspielen, um das „Kind sein“ nicht zu verlernen. Wir freuen uns über jedes Kind das zu uns in die Jungschargemeinschaft kommen möchte und natürlich auch über jedes neue Gesicht in Laussa am Jungscharlager 2014.

Florian (Flobus der Bärtige)