Gottesdienste: Osterzeit

Osternacht und Fest der Freude 2017

Osterkerze 2016
Osterkerze 2016

 

Osternacht 2016

 

Dies ist die Nacht, von der geschrieben steht:
„Die Nacht wird hell wie der Tag.
Wie strahlendes Licht wird die Nacht mich umgeben.“

 

Die Feier der Osternacht wurde auch dieses Jahr voller Freude und Würde in Hetzendorf zelebriert.

 

 

 

Fest der Freude (Vorbereitungen) 2016

Osternacht 2015

Fest der Freude 2015

Fotos der Galerie oberhalb: CKraus

Foto: CKraus


Osterkerzen & Blumenspende

Auch in diesem Jahr wurden wieder Osterkerzen für ihr Zuhause gestaltet.
Wir danken allen herzlich, die eine solche Kerze

gegen eine Spende erworben haben.

Die Hälfte dieses Spendengeldes geht an

Heribert Hrusa und seine Schule in Ecuador.

Genauso herzlich danken wir allen für die Blumenspende am Karfreitag.

Die Blumen wurden zur Dekoration unserer Kirche verwendet.
Beate Kafka, Marianne Proch

Osternacht 2014 Fest der Freude

Foto: Christian Kraus

Fotos der Galerie oberhalb: CKraus

Und täglich grüßt der Osterhase...

 

Sehr, sehr spät fand es dieses Jahr statt: das Osterfest. Verbunden mit dem Wunsch nach einem schönen warmen Frühlingsabend. Durch das späte Datum eh schon als gesichert betrachtet, da General Winter bereits abgedankt hatte. Nichts da, geregnet hat´s wie in Schaffeln, warm war´s auch nicht wirklich, doch zum Glück gab´s das Regenloch. Welches genau zu dem Zeitpunkt auftrat, als mit der Osternacht begonnen wurde. Soll heißen, nicht der Himmel, sondern der Regen kann warten. Die Hüter der Flammen, Vater und Sohn Kropatschek, sorgten mit Vehemenz und Christbaumresten aus längst vergangenen Jahren dafür, dass das Feuer nicht ausging, das Licht für die Osterkerze daraus gewonnen wurde. Womit das Licht, das die Finsternis aufhob, in die nicht ganz volle Kirche einziehen konnte.

 

Eigentlich ist Ostern besonders prädestiniert für Déjà-vu Erlebnisse. Die Liturgie vom Palmsonntag bis hin zur Osternacht lässt nicht viel Platz zu, ist auch kaum veränderbar. In der Ausführung lässt sich da vielleicht noch einiges machen. Man könnte ja, gutes Wetter vorausgesetzt, am Gründonnerstag das letzte Abendmahl auch als solches durchführen. Im Pfarrgarten mit den vorhandenen Bänken und Tischen. Dass das ernsthafte Lesen der Karfreitagspassion natürlich dem Anlass zu entsprechen hat, ist klar, doch vielleicht sollte man sich mehr Gestaltung zutrauen. Andererseits sind es gerade die vertrauten Rituale, wie das auch diesmal wunderschön von Christiane vorgetragene Exultet von Christiane, welche unser Vertrauen in Gott, und Jesus stärken, verstärken.

 

Dann gab es da noch die schwarzen Löcher, welche von Karol als Beweis für das Wunder der Auferstehung benutzt wurden. Per Definition ist ein Schwarzes Loch ein astronomisches Objekt, dessen extrem starke Gravitation aus diesem Raumbereich nichts – auch kein Lichtsignal - nach aussen außen dringen lässt. Sie sind auch nicht sichtbar, diese Schwarzen Löcher, und dennoch glauben wir, dass es sie gibt. Die Auferstehung Jesu war auch nicht sichtbar, und dennoch glauben wir daran. Bei klarer Nacht sich auf die sogenannte „Hundewiese“ zwecks Besichtigung des Sternenhimmels zu begeben, dieser Anregung Karols sollte man durchaus Folge leisten. Da kommt dann vielleicht ein bisserl Demut vor der Größe des Universums und seinem Schöpfer auf. Allerdings sollte man sich beeilen, bevor allfällige Bauarbeiten dort in Angriff genommen werden.

 

Es ist zwar kein in der katholischen Kirche verankerter Brauch, aber das in Hetzendorf stattfindende „Fest der Freude“, nach der Ostermesse im Pfarrsaal, ist jedenfalls ein Guter. Eine der wenigen Gelegenheiten im Laufe des Jahres wo sich Jung und Alt einander treffen, und kommunizieren. Ungezwungen, durch keinen Zwang thematisiert. Die professionelle Ausschanktechnik der Jugend, flink hinter der Bar arbeitend, trug sicherlich auch sein Scherflein zum Gelingen des Festes bei. So wie auch viele unbedankte Geister, welche hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf des Festes Sorge trugen. Danke auch für die Spendung der vielen leiblichen Genüsse durch Mitglieder der Pfarrgemeinde. Bedingt durch die Disziplin der Teilnehmer ist der Verdacht auf Völlerei natürlich völlig unangebracht. Ob der frühe Vogel auch tatsächlich den Wurm frisst, können allerdings nur jene bestätigen, welche erst im Morgengrauen die Feststätte verließen.

 

Die Überschrift „Und täglich grüßt der Osterhase...“ ist eine Abwandlung des Filmtitels „Und täglich grüßt das Murmeltier“, dessen Handlung durch die stetige Wiederholung des Geschehens glänzt, bis eben ein Ereignis diese Wiederholungen durchbricht. In diesem Lichte betrachtet sind es wir selbst, die dafür Sorge tragen, dass Ostern jedes Jahr anders ist, weil wir nicht stehen bleiben, weil wir weiter leben. Was bleibt, ist „Christus, das Licht“, und so soll es auch bleiben.     GR